41 Anleihen zurück. Der heutige Typus ist meist 3, 4 bis 5 Jahre fest, oft zur Auswahl des Geldgebers. Diese Obligationengelder sind in ihrer Bedeutung für die Schweiz vielfach zu eigentlichen Depositengeldern geworden, und ihnen gegenüber sind die anderwärts unter dem Namen Depositen der Bank übergebenen Gelder weniger bedeutend. Diese eigentlichen Depositen, in vielen Bilanzen mit den Kontokorrentkreditoren-Geldern zusammengezogen, werden von Privaten und Firmen meist in grösseren Beträgen der Bank übergeben. Ihr Zinsfuss ist nicht ein einheitlicher, er richtet sich nach dem Kündigungsmodus ­ und der Höhe des Betrages. In der nachfolgenden Zusammenstellung ­ sind einmal alle Obligationen und Depositengelder, soweit die Banken sie also nicht unter Kontokorrent-Kreditoren verbucht haben, zusammengenommen unter dem Titel „Gesamte Depositen“, und daneben ist als besonderer Posten ausgewiesen der Betrag der durch die Bilanzen deutlich ausgewiesenen reinen Obligationengelder. Die Differenz umfasst dann die „übrigen Depositen“. Dabei ist allerdings zu beachten, dass eine Reihe von Instituten, namentlich der französischen Schweiz, besondere Obligationengelder meist nicht ausweisen; alle Gelder mit Depositencharakter ­ sind hier zusammengefasst unter der Bezeichnung „Depots ä terme fixe“. Es ist also wohl gegenüber den tatsächlichen Verhältnissen die ausgewiesene Summe der Obligationen zu klein. Es betrugen (in 1000 Franken): Gesamte Depositen Davon Obligationen Übrige Depositen 1906 396,702 283,257 113,445 1907 433,076 313,589 119,487 1908 449,695 325,227 124,468 1909 468,224 326,207 142,017 1910 482,490 326,956 155,534 1911 501,823 334,947 166,876 Die reinen Obligationengelder verteilen sich auf die vier Kapitalgruppen wie folgt: