65 5 Banken, deren Effektenbesitz und Einzahlungen auf Konsortial beteiligungen, die nicht immer in wünschenswerter Weise von einander getrennt sind, zusammen mehr als 10 % der Bilanzsumme ausmachen, sin per 31. Dezember 1911 in Gruppe I 8 Institute II III IV 3 13 2 Es sind natürlich allgemein die grossem Banken, bei denen die absolute Summe überragt; es sind aber nicht diese Institute in der Regel, die ver hältnismässig am meisten Mittel im Effektengeschäft festgelegt haben. Absolut die grössten Ziffern weisen per Ende 1911 auf: Effekten Bilanzsumme Bank für Handel und Industrie, Zug . 8,01 Mill. Fr. 18,15 Mill. Fr. Comptoir d’Escompte de Geneve . . 6,17 ,, 94,62 ,, Handwerkerbank Basel 6,07 ,, 95,65 „ Prozentual den grössten Betrag auf die Gesamtaktiven berechnet zeigen auf Ende 1911 an Effekten und Konsortialbeteiligungen (in Millionen Pranken): Effekten Bilanz summe Effekten in u /o der Bilanzsumme Bank für Handel und Industrie, Zug . 8,01 18,15 44,1 Bank in Schwyz 2,07 5,02 41,2 Volksbank Hochdorf (inkl. Gülten, s. S. 61) 3,43 16,42 20,8 Banque de Geneve 2,78 16,79 16,6 Banca popolare di Lugano 3,74 22,59 16,6 Fragen wir nach den reglementarischen Bestimmungen über das Effekten- und Emissionsgeschäft, so ergibt sich eine bunte Musterkarte. Die eigentlichen Handelsbanken mittleren Umfangs weisen ln ihren Statuten meist keine Beschränkung auf und umschreiben diesen Geschäftszweig ähnlich den Grossbanken z. B.: „Kommissionsweise odei 9- forfait Übernahme oder blosse Vermittlung von Anlehen und Geld geschäften für Staaten, Gemeinden, Korporationen, Gesellschaften und Private, Beteiligung an Finanzkonsortien und Syndikaten, Kommanditen Usw. (Bank in Baden).“ „Übernahme und Vermittlung von Anleihen, Gründung und Beteiligung an Aktiengesellschaften, Kommanditen und Agenturen, Beteiligung an Finanzkonsortien und Syndikaten, Gründung neuer Gesellschaften und vorübergehender Betrieb von industriellen Geschäften, Ankauf und Verkauf von Wertschriften aller Art, Besorgung