34 Zahl der Gewerbe- LUs«- inspektoren arbetter Revtfionen Bezirk LauS- arbetter München Oberbayern Land . . . Niederbayern .... Pfalz-Nord Pfalz Süd Oberpfalz-Regensburg . Oberfranken Nürnberg-Fürth . . . Mittelfranken Land . Unterfranken-Aschaffenburg Schwaben-Neuburg 4305 815 603 616 6838 925 14980 3612 2650 4424 3473 466 185 152 107 IW 153 660 330 616 167 263 Aus der Kreishauptmannschaft Chemnitz wird berichtet: „Von den Beamten der Gewerbeinspektion konnte nur ein geringer Teil der Werkstätten besichtigt werden"; ähnliche Bemerkungen deuten mich ohne nähere Zahlenangabe auf eine mir ganz stichprobenweise Kontrolltätigkeit in anderen Bezirken. Will man den Zahlen der Berufs- und Betriebszählung von 1907 Glauben schenken, die nach Ansicht Sachverftändiger noch zu niedrige Zahlen ergeben hat, so ist der deutschen Gewerbeinspektion durch das Hausarbeitgesetz von 1911 die Ueberwachung von 315 620 Hausarbeitsbetrieben mit fast 500 000 Arbeitern zu ihrer sonstigen Arbeit zugefügt. Was hat der Staat getan, um der Gewerbein- spektion die Bewältigung dieser Riesenaufgabe zu ermöglichen? Der preußische Etat für 1913 sieht die Anstellung von sieben neuen Gewerbeinspektoren vor, und zwar in Görlitz, Königshütte, Neu münster, Wetzlar, Dinslaken, Opladen, Siegburg. In keinem Falle kommt eine größere Heimarbeiterschaft in Frage. Die 38 400 Mark, die um für diese Gewerbeinspektorate ausgeworfen sind, dienen also nicht der Durchführung des Hausarbeitgesetzes. Weib liche Jnspektorinnen oder Assistentinnen, die für die Beaufsichtigung der Heimarbeitbetriebe, in denen ja meist Frauen arbeiten, be sonders wertvoll sein könnten, sind 1912 nicht neu eingestellt; 1916 wurden im Verfolg von Anregungen der Auskunftsstelle für Heim arbeitreform, des Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen Deutsch- lands und des Bureaus für Sozialpolitik in Preußen die Zahl der Gewerbeaufsichtsassistentinnen um 18 erhöht, doch dürften diese in