(es folgen noch neun Zeilen lang Titel), in welchen der Verfasser über Heilung von Magenerkrankung, Skorbut etc. durch Gebrauch von Zucker berichtet. Bibliographisch muß man wohl auch ein Werk zur medizini schen Literatur rechnen, dessen Titel „Magnetismus und allgemeine Weltsprache“ auf den ersten Blick wunder lich genug anmutet. Es ist 1822 in den Kommissionsverlagen von Joh. Heinr. Funcke in „Creveld“ und Bachem in Köln erschienen. Der Verfasser, Regierungsassessor und Ober-Wegeinspektor H. M. Wesermann in Düsseldorf, war Mitglied vieler gelehrter Gesellschaften, die auf dem Titel gewissenhaft aufgeführt werden. Sein bei Bachem gedrucktes Werk hat den Mesmerismus zum Gegen stände, der damals, ein halbes Jahrhundert nach seiner Entdeckung, so sehr im Schwange war, daß nach Wesermanns Angabe in den letzten drei Jahren allein 59 Schriften über ihn das Licht der Oeffentlichkeit erblickt hatten. Mesmer war der Meinung, daß jeder Mensch das Schicksal des an ihn denkenden Freundes, durch den innern Sinn (Ahnungsinstinkt) erfahren würde, wenn dessen äußere Sinne für alle Wahrnehmungen und Empfindungen der Außenwelt im magnetischen Schlaf verschlossen würden. Die Gedankenübertragung erklärt er durch ein Agens (magne tisches Feuer) in den Reihen der Allflut, wovon der Lichtäther der Leib sei, ein Agens, das die ganze Körperwelt durchströme und zur Einheit verbinde, mithin die Fähigkeit besitze, alle Gedankenbilder auf unendliche Weite fortzupflanzen, wie die Luft den Schall und der Aether die Licht wellen. In diesem Sinne ist also der Titel des kulturgeschichtlich be merkenswerten Buches zu verstehen, in dem der Verfasser aus den ver schiedenen Werken über tierischen Magnetismus die wichtigsten Fälle zusammenträgt. Den Reigen der sog. schönen Literatur, die der Verlag in der Zukunft so nachdrücklich ausgebaut hat, eröffnete im Jahre 1820 als erster Dichter der Regierungssekretär und frühere Husarenrittmeister Franz von Eisholtz (1791—1872), der vier Jahre vorher nach Köln gekommen war, bald aber den Staats dienst und Köln verließ, um sich ganz der Schriftstellerei zu widmen und große Reisen zu unternehmen. Später war er Leiter des Gothaer Hoftheaters und von 1807—52 sachsen-koburg- gothaischer Legationsrat in München. Das erste Werkchen, das er in Köln veröffentlichte, übrigens ohne seinen Namen zu nennen, waren „Wanderungen durch Köln am Rhein und seine Umgegend. In einer Reihe von Briefen an Sophie.“ Er lieferte darin eine wortreiche, mit Gedichten versetzte Schilderung der