Veröffentlichung, die rein theoretisch das Recht der Einwirkung auf die Ehe von seiten des Staates und der Kirche, die Ehe als Vertragend ihre sakramentale Eigenschaft, die frühere Gepflogen- heitgder|katholischen Kirche in bezug auf gemischte Ehen, ihre Gültigkeit u. a. m. erörtert. Die Schrift kommt zu anderen Er gebnissen wie der römische Stuhl, will aber in dem besonderen Kölner Fall über den Widerstand Clemens Augusts kein Urteil fällen. Gegen Görres’ Athanasius richtete sich das 1838 namenlos erschienene Sendschreiben der evangelischen Freifrau Athanasia an den Pater Athanasius in Betreff einiger von demselben angeregten Bedenken“, dessen Verfasser, wie schon Paul Vogel festgestellt hat (Beiträge zur Geschichte des Kölner Kirchenstreites) der evangelische Pfarrer J. R. Lange in Duisburg war. Endlich ist noch aus dem Jahre 1838 zu nennen die Broschüre „Die katholischeKirche innerhalbdesProtestantis- mus und ihr Recht, vorzüglich in den gemischten Ehen“ von dem (evangelischen) Theologieprofessor Dr. K. H. Sack in Bonn, der dafür eintritt, daß die Kirchenparteien sich gegenseitig achten statt überreden oder gar sich bekämpfen sollen. (Zu diesen Werken vgl. Karl Bachem, Josef Bachem, I S. 84, 94 ff.) In seltsamem Gegensatz zu dieser Haltung seines Verlags standen die persönlichen Bemühungen Bachems für die Sache Clemens Augusts. Da er die von der Regierung verbotenen Flug blätter und Flugschriften von katholischer Seite in seinem Ge schäfte nicht verbreiten durfte, verkaufte er sie in dem Hause seines Freundes Bartman, der am Heumarkt Nr. 76 eine Wein handlung betrieb. Bis zur Beendigung des kirchenpolitischen Kampfes Ende des Jahres 1840, die einen vollen Sieg der katho lischen Kirche bedeutete, gingen von hier mit dem Wein auch diese Schriften ins Volk. Als in den ersten Jahren nach dem Tode des Gründers die Verlagstätigkeit wieder reger wurde, begann 1824 das Erscheinen des großen J. Braunschen „Handbuchs der Erdkunde“ besonders für „Gelehrtenschulen“, wovon 1827 und 1833 zwei fernere Teile herauskamen. Zur Erdbeschreibung im engeren Sinne muß man wohl auch das Werkchen,aus dem Jahre 1827 des damaligen Stadtbaumeisters J. P. Weyer" rechnen, das er im Verein mit dem Appellations