lieBe sich auf die Môglichkeît einer direkten Verbindung schlieBen, Doch London fertigt monatlich drei Schiffe von tmgefâhr 7000 t dahin ab, und unter diesen Urastânden ist es vorteilhafter, für Neu-Seeland bestimmte Güter von Antwerpen nach London zu bringen. Die Transportspesen von Antwerpen nach London {allen jedoch dem belgischen Fabrikanten zur Last, da er mit seinen englischen Konkurrenten, die diese Spesen nicht zu tragen haben, in Wettbewerb treten muB, Würden also in einem gegebenen Augenblick die über Antwerpen gehenden Durchfuhrgüter nach einem anderen Hafen, z. B. Rotterdam, abgeleitet, so schlügen unzweifelhaft viele unserer eigenen Waren denselben Weg ein, und ware es auch nur auf Grund der Ersparnis am Frachtpreise, die sich für den Exporteur daraus ergâbe. Die hinzukommenden Kosten für den Transport von Antwerpen nach Rotterdam fielen jedoch wiederum unseren Fabrikanten zur Last. Ein anderer Faktor würde der Bewegung noch mehr Kraft beisetzen. In der Regel führt der Fabrikant nicht selbst aus; er überlâBt dies dem Exporteur. Dieser bezieht seine Pro- dukte nicht von einem einzigen Fabrikanten, noch aus einem einzigen Lande, Andererseits liegt es in seinem Intéressé, dem Transporteur môglichst ansehnliche Warenmengen zu liefern, da er auf diese Weise einen Druck auf den Frachtsatz ausüben und sich bessere Bedingungen sichern kann, Wenn also der Schwerpunkt der Durchfuhr sich verlegte, würden sicher viele belgische Erzeugnîsse schon aus dem Grunde mit- gerissen werden, daB sie einen Teil von Parti en bilden, für die es im Interesse des Exporteurs liegt, sie nicht zu scheiden. Die hinzutretenden Transportkosten würden demnach auch hier mittelbar oder unmittelbar auf unsere nationale Gewerb- tatigkeit fallen. 2. Unbestreitbar ist, daB die Abfahrten von einem Hafen um so hâufiger sind, je bedeutendere Warenmengen dort ge- handhabt werden. In der Regel erhalt der Fabrikant auf Einreichung des Einschiffungsbeweises hin seine Bezahîung, Je schneller die Abfahrten daher aufeinanderfolgen, desto mehr Gelegenheit ist ihm geboten, seine Waren zu versenden, die Konossemente zu erhalten und zu seinem Geîde zu gelangen.