sicher, daB sie unmittelbaren Umsatz finden; Getreide z, B. findet stets unmittelbar bei seiner Ankunft in Antwerpen einen Kaufer, Dies gereicht denn auch wieder der Schiffahrt zum Vorteil. 19 ) Woîîte man min dem Antwerpener Handel die Freiheit nehmen, mit Deutschland Geschafte zu machen, würde der Schaden, wie ans den obigen Ausführungen hervorgeht, uner- setzlich sein, Was wir früher über die Durchîuhr und zu Beginn dieses Abschnittes über den belgischen Handel im all- gemeinen gesagt haben, enthebt uns der Notwendigkeit, auî die unberechenbaren und verhângnisvollen Folgen zurückzu- kommen, die ein derartiger BeschluB îür Antwerpen und das ganze Land nach sich ziehen würde. Der Ausluhrhandel, Der eigentliche Ausfuhrhandel ist in Antwerpen sozusagen nicht vertreten. Fine Organisation, die sich mit derjenigen in Hamburg oder London vergleichen lieBe, gibt es bei uns nicht, Diese Handelsgattung lâfit übrigens in ganz Belgien sehr viel zu wünschen übrig, obwohl das Land etwa 75 % von den Er- zeugnissen seiner Eisenindustrie, 95% von Fensterglas, Waffen und Spitzen, 90% von Rohzink, Zement und Spiegelglas, 75% von Zündholzern, 60 % von Streichgarn, 40 % von Kammgarn und Superphosphat usw, usw, ausführt. 20 ) Parent wies 1863 bereits aul diese Lücke hin 21 ), Léopold IL hat den Hinweis verschiedene Male wiederholt, der Nationai- ôkonom De Leener hat über dieses Thema das Buch geschrieben ,,Ce qui manque au commerce d'exportation belge’ 1 , chne daB sich eine ernstliche Wandlung zum Besseren gezeigt hâtte. Die Folge ist, daB unser Ausfuhr-,,Handel" meistenteils von den groBen Exportfirmen und Kommissionâren in Berlin, Ham burg, Wien, Paris und London 22 ) abhângt; unsere Industrie 19 j De Leener, Politique des transports, p. 245. 20 j H. Schumacher, Antwerpen, S. 31. *0 A, Parent, Du commerce de Belgique à propos de l'affranchisse ment de l'Escaut, 22 ) G, de Leener, Ce qui manque au commerce belge d'exportation, p. 218. — Die Nachteile, die eine derartige Sachlage in Zukunft mit sich bringen kann, liegen klar auf der Hand.