Die Götter des Volkes. 53 bildeten ein notwendiges Glied in der Kette des Glaubens an die Seelenwanderung. Buddha hat daher auch nie einen Zweifel an der Existenz der Götter ausgesprochen. Mehrmals wird erzählt, daß Personen an ihn mit der direkten Frage traten: Gibt es Götter? So der König krassaggit und der Brahmane Den kra.86ns.sit bat Buddha, ihm zu sagen, was er mit der Frage meine? krasonasit antwortete, ob die Götter wieder zur Welt zurückkehrten, oder nicht. Die Götter, antwortete Buddha, kehren zur Welt wieder zurück, bei denen ein Grund dazu vorliegt, d. h. die, die sich etwas haben zuschulden kommen lassen. Auch im Himmel herrscht also die Sünde. Und dem Lärn^arava antwortete Buddha ausweichend, es werde in der Welt allgemein angenommen, daß es Götter gebe. Da das Endziel der Lehre Buddhas die Vernichtung jeder Existenz ist, so ergibt sich von selbst, daß der Erlöste über den Göttern steht, also das Gottsein nicht der höchste Wunsch des Buddhisten sein kann Wir haben keinen Grund an zunehmen, daß Buddha selbst anders gedacht hat, als er lehrte. Wohl sagt er selbst einmal, daß er viel mehr erkannt als den Jüngern verkündet habe. Aber er fügt auch gleich hinzu, daß er es nur nicht verkündet habe, weil es nichts zur Erlösung beitrage. Buddhas Verhältnis zu den Göttern war gegeben durch den Glauben an die Seelenwanderung, auf dem seine ganze Lehre beruht. Gerade dadurch erweist er sich als echter Inder, seine Lehre sich als echt indisch.