auf  1000  oder  2000  Mark  begrenzt.  Die  Rückzahlung
der  Gelder  ist  in  d?r  Regel  an  eine  kürzere  oder  längere
Kündigungsfrist  gebunden,  von  der  aber  mitunter  Befreiung ­
  gewährt  wird.
Der  Zinssatz  der  meisten  Sparkassen  schwankt  zwischen ­
  3  und  3^/2%.  Die  Zinsen  werden  am  Schluß  des  Geschäftsjahres ­
  dem  Konto  zugeschrieben  und  bei  der  ersten
Einzahlung  bezw.  Abhebung  ins  Sparkassenbuch  eingetragen. ­

Die  Sparkassen  legen  ihre  Gelder  zum  großen  Teil  in
Hypotheken  und  Effekten  an.  Wenn  es  das  Statut  zuläßt, ­
  kaufen  sie  für  einen  Teil  ihrer  Mittel  erstklassige
Wechsel  (Privatdiskonten)  und  geben  guten  Banken,  gegen
Sicherheitsleistung,  Gelder  zur  Verzinsung.  Die  Überschüsse ­
  der  Sparkassen  finden  meist  zu  gemeinnützigen
Zwecken  Verwendung.
Neuere  Reformen  zielen  dahin,  zum  Sparen  anzuregen
und  den  Sparkassen  verkehr  zu  erleichtern.  Anregung
zum  Sparen  soll  durch  Pfennig-,  Groschen-,  Schul-,  Fabrikund
  Heimsparkassen,  durch  Sparmarken  usw.  gegeben,
Erleichterung  des  V  erkehrs  durch  Errichtung  von  Zweiganstalten, ­
  Abholen  der  Beträge  aus  den  Wohnungen
usw.  gewährt  werden.  Gerade  in  größeren  Orten  muß
zu  gewissen  Zeiten  der  Sparer  oft  stundenlang  warten,
bis  er  eine  Einzahlung  bezw.  Abhebung  bewirkt  hat.
Auch  hinsichtlich  der  Festsetzung  der  Kassen  stunden
müßte  mehr  als  bisher  den  Bedürfnissen  der  Sparer
Rechnung  getragen  werden.
2.  Depositengelder  bei  Banken  und  Bankiers.
Erheblich  einfacher  als  mit  Sparkassen  gestaltet  sich
in  der  Regel  der  Verkehr  mit  Banken  und  Bankiers.
Vorausgeschickt  sei  —  worauf  später  noch  einmal  zurückzukommen ­
  sein  wird  —  daß  man  selbstverständlich
in  der  Auswahl  seines  Bankiers  bezw.  seiner  Bank  mit
Vorsicht  Vorgehen  muß.
Die  bei  Banken  und  Bankiers  unter  dem  Namen  De-2
