positengelder  eingezahlten  Beträge  sind  von  verschiedener ­
  Natur:  Zum  Teil  sind  es  Spargelder,  wie  bei  den
Sparkassen,  zum  Teil  zeitweise  nicht  benötigte  Gelder
(Kassenvorräte)  von  Kaufleuten  und  von  Privaten,  die
z.  B.  ihr  Gehalt  einzahlen  und  allmählich  im  Lauf  des
Quartals  abheben,  zum  Teil  Betriebs  reserven  der  Gewer
  btreiben  den.
Der  Depositenverkehr  besitzt  vor  dem  Sparkassenverkehr ­
  meist  folgende  Vorzüge:
1.  Eine  Maximalsumme  der  einzulegenden  Gelder  ist
nicht  festgesetzt.
2.  Die  Abfertigung  der  Kunden,  die  Beträge  einzahlen
oder  abheben,  geht  infolge  besserer  Disposition  weit
rascher  vor  sich  als  bei  den  Sparkassen.  Bei  starkem
Andrang,  insbesondere  beim  Monatsbeginn,  werden  im
Bankverkehr  zeitweise  auch  Buchhalter  und  Korrespondenten ­
  zum  Schalterdienst  herangezogen.
3.  Gelder  können,  wenn  bei  der  Einzahlung  nichts
Gegenteiliges  vereinbart  ist,  jederzeit  ohne  Kündigung
abgehoben  werden,  worauf  bei  Sparkassen  niemals  mit
Bestimmtheit  zu  rechnen  ist.
4.  Das  Sparkassenbuch  bildet,  da  von  den  Vorsichtsmaßregeln, ­
  wie  Sicherheitsmarken  und  Stichworte,
nur  selten  Gebrauch  gemacht  wird,  meist  die  einzige
Legitimation,  während  bei  Abhebungen  von  Depositenkonten ­
  die  Bank  die  Unterschriftsprüfung  vornehmen
muß.
5.  Geht  ein  Sparkassenbuch  verloren,  so  muß  Sperre
und  Aufgebot  beantragt  werden.  Bei  Verlust  eines  Depositenbuches ­
  sind  derartige  Maßregeln  nicht  erforderlich, ­
  da  der  Besitz  des  Buches  allein  zu  Abhebungen
nicht  legitimiert.
6.  Mit  dem  Depositen-  ist  gleichzeitig  auch  ein  Scheckverkehr ­
  verknüpft,  der  bei  Sparkassen  wohl  niemals
diese  Bedeutung  annehmen  kann  und  m.  E.  auch  nicht
soll.  Auch  sonst  können  die  Banken  ihren  Kunden  beim
Ein-  und  Auszahlungsverkehr  dank  ihrer  Verbindungen
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