und  Sparer  keine  Veranlassung  sein,  in  Terrains  zu
spekulieren.  Den  erzielten  Gewinnen  stehen,  wenn  man
die  aufgelaufenen  Zinsen  und  die  gezahlten  Steuern  berücksichtigt, ­
  oft  nicht  unerhebliche  Verluste  gegenüber.
Zu  beachten  ist  auch,  daß  das  Terraingeschäft  sehr
von  der  Konjunktur  abhängig  ist,  und  daß  Besitz  von
Terrains  eine  immobile  Anlage  ist,  die  man  im  allgemeinen ­
  Sachkundigen  und  denjenigen  überlassen  soll,
denen  es  nicht  darauf  ankommt,  ihr  Kapital  auf  eine  Reihe
von  Jahren  festzulegen.
7.  Lebens-  und  Rentenversicherung.
Das  Streben  des  Menschen,  sein  und  seiner  Angehörigen ­
  Dasein  möglichst  sorgenfrei  zu  gestalten,  lenkt
den  Blick  von  der  Gegenwart  auf  die  ungewisse  Zukunft. ­
  Der  vorsichtige  Wirtschafter  versichert  alles,
was  der  Gefahr,  durch  unheilvolle  Ereignisse  zugrunde
zu  gehen,  ausgesetzt  ist.
Eine  ungeahnte  Verbreitung  hat  in  den  letzten  Jahrzehnten ­
  insbesondere  die  Lebens  ver,Sicherung  gefunden, ­
  richtiger  „Versicherung  gegen  den  Tod“  genannt.
Das  erste  statistische  Material  für  die  Mortalitätstafeln
boten  die  „Kirchenlisten“.  Auf  Grund  der  Wahrscheinlichkeitsrechnung ­
  wird  das  Risiko  und  der  an  die  Gesellschaft ­
  zu  entrichtende  Beitrag,  die  Prämie,  berechnet.
Von  einer  Versicherung  auf  den  Erlebensfall
spricht  man,  wenn  die  Versicherungssumme  nicht  erst
beim  Tode,  sondern  bereits  bei  Eintritt  in  ein  vereinbartes ­
  Lebensjahr  fällig  wird.
Die  wesentlichen  Gewinnquellen  einer  Lebensversicherung ­
  sind:  der  Zinsgewinn,  der  Sterblichkeitsgewinn
(Zurückbleiben  der  tatsächlichen  Sterblichkeit  hinter  der
rechnungsmäßigen)  und  der  Gewinn  am  Verwaltungskostenaufschlag. ­
  Demgemäß  hängt  die  Leistungsfähigkeit
einer  Gesellschaft  ab  von  der  Art  der  Anlage  ihrer  Kapitahen,
  von  der  Zahl  und  dem  Gesundheitszustände
ihrer  Versicherten  und  der  Höhe  der  Verwaltungsspesen
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