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bereit,  Sparern  und  Kapitalisten,  die  ihn  um  Rat  ersuchen, ­
  einige  Fingerzeige  zu  geben,  nach  besten  Wissen
und  Ermessen,  aber  selbstverständhch  ohne  jede  Verbindlichkeit. ­

Liquide  (flüssig)  nennt  man  eine  Anlage,  wenn  man
sie  jederzeit  leicht  zu  Gelde  machen  kann,  bezw.  sofort
oder  nach  kurzer  Kündigungsfrist  in  der  Lage  ist,  über
das  Geld  zu  verfügen.  Liquide  sind  Anlagen  in  Wertpapieren, ­
  die  regelmäßig  an  der  Börse  notiert  werden,
und  liquide  sind  Guthaben  auf  Depositenkonto,  sofern
die  Bank,  bezw.  der  Bankier  vertrauenswürdig  ist.  Illiquide ­
  dagegen  ist  die  Anlage  in  Hypotheken.
Zu  beachten  ist  schließlich  noch  bei  Auswahl  einer
Anlage  die  Chance  der  Werterhöhung  (Kurssteigerung),
bezw.  das  Risiko  der  Wertminderung,  das  mitunter  genau ­
  zu  berechnen  ist,  so  z.  B,  wenn  Effekten,  die  über
100  (pari)  stehen,  nur  mit  100%  zurückgezahlt  werden.
Sicherheit  und  Rentabilität,  sowie  Liquidität  und  Rentabilität ­
  stehen  in  der  Regel  im  umgekehrten  Verhältnis,
d.  h.  je  größer  die  Sicherheit,  desto  niedriger  die  Rentabilität, ­
  und  je  besser  die  Liquidität,  desto  schlechter
die  Rentabihtät.  Wer  aber  dauernd  seinen  Effektenbesitz
  und  seine  sonstigen  Anlagen  durch  einen  Sachkundigen ­
  kontrollieren  läßt  und  eine  sachgemäße  Verteilung
zwischen  liquiden  und  weniger  liquiden  Anlagen  vornimmt, ­
  wird  oft  in  der  Lage  sein,  auch  bei  den  denkbar
sichersten  Anlagen  eine  gute  Rentabilität  zu  erzielen.