deren  Inhaber  nicht  Teilhaber  sondern  Gläubiger  der
Gesellschaft  sind.
Über  die  Einnahmen  der  Eisenbahngesellschaften  kann
man  sich  aus  den  Betriebsausweisen,  die  wöchentlich
oder  monatlich  im  Handelsteil  der  größeren  Tageszeitungen ­
  veröffentlicht  werden,  informieren.  Zum  Vergleich
werden  die  Ziffern  der  Vorwoche,  bzw.  des  Vormonats,
und  des  Vorjahres  mit  angegeben,
5.  Deutsche  Klein-  und  Straßenbahn-Aktien.
Drei  Arten  von  Eisenbahnen  können  wir  unterscheiden:
a.  Hauptbahnen  (Vollbahnen).  Sie  haben  einen  starken
Unterbau,  sind  normalspurig  und  schaffen  Verbindungen
zwischen  den  großen  Verkehrszentren.
b.  Nebenbahnen  (Sekundärbahnen),  Sie  haben  einen
leichteren  Bau,  sind  schmalspurig,  schaffen  Verbindungen
zwischen  kleineren  Orten  und  vermitteln  den  Anschluß
zwischen  diesen  und  der  Hauptlinie,
c.  Kleinbahnen  (Tertiärbahnen),  Sie  vermitteln  den  örtlichen ­
  Verkehr  innerhalb  eines  Gemeindebezirkes  oder
mehrerer  benachbarter  Bezirke.
Diese  Kleinbahnen  haben  sich  in  letzter  Zeit  sehr  vermehrt. ­
  Staat,  Provinzialverbände  usw.  haben  ihren  Bau
gefördert.
Zu  den  Kleinbahnen  rechnet  man  auch  die  ohne  Lokomotiven ­
  betriebenen  städtischen  Straßenbahnen  (Pferdebahnen, ­
  elektrische  Bahnen),  Da  sie  meist  gute  Erträge
ab  werfen,  werden  sie  vielfach  von  Städten  gebaut,  bzw.
von  der  Stadt  angekauft  und  für  deren  Rechnung  betrieben. ­

6.  Ausländische  Eisenbahn-Stamm-  und  Stamm-Prioritäts-Aktien.

AVer  ausländische  Eisenbahn-Aktien  erwerben  will,
muß  nicht  nur  Einnahmen,  Ausgaben  und  Jahresabschlüsse ­
  genau  verfolgen,  sondern  auch  die  politischen
Verhältnisse  berücksichtigen  und  das  Verhältnis  der  Bahn
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