und  preferred  shares  (Vorzugsaktien)  —  und  bonds
(Schuldverschreibungen).  Von  diesen  bestehen  nach  Art
der  Sicherstellung  verschiedene  Arten;  die  der  Eisenbahngesellschaften ­
  sind  in  der  Regel  auf  das  ganze
Eigentum  der  Gesellschaft  fundiert.
11.  Schiffahrts-Aktien  und  -Obligationen.
Nicht  unwesentlich  für  die  Höhe  der  Erträgnisse  dieser
Gesellschaften  sind  neben  der  politischen  und  wirtschaftlichen ­
  Lage,  der  Auswanderlust  und  dem  Reiseverkehr
die  Tarife  —  infolge  der  Konkurrenz  waren  sie  zeitweise ­
  sehr  herabgesetzt  —,  die  Kohlenpreise  und  die
Höhe  der  Arbeitslöhne.
12.  Bank-Aktien.
Nach  der  Art  ihrer  Geschäfte  unterscheidet  man  hauptsächlich: ­
  Notenbanken,  Kreditbanken  und  Hypothekenbanken. ­
  Die  Erträgnisse  sind  in  hohem  Maße  von  den
allgemeinen  wirtschaftlichen  Verhältnissen  abhängig  und
daher  naturgemäß  mancherlei  Schwankungen  unterworfen.
Die  größeren  Institute  sind  aber  durch  Ansammlung  von
Reserven,  ferner  durch  hohe  Abschreibungen,  niedrige
Bewertung  von  Beständen  usw.  in  neuerer  Zeit  bemüht,
die  Dividende  auf  annähernd  gleicher  Höhe  zu  erhalten. ­

Bei  Prüfung  einer  Bankbilanz  ist  auf  die  Sicherheit,
die  Rentabilität  und  vor  allem  auch  auf  die  Liquidität
(Geldflüssigkeit)  des  Instituts  zu  achten.  Die  Verwaltung
einer  jeden  Bank  muß  ihr  Hauptaugenmerk  darauf  richten,
daß  den  jederzeit  fälligen  Verbindlichkeiten  leicht
einziehbare  Forderungen  gegenüberstehen,  in  erster
Linie  also  kurzfristige  Wechsel.  Bei  den  Noten-,  und  in
gewisser  Beziehung  auch  bei  den  Hypothekenbanken
bestehen  hierüber  gesetzliche  Vorschriften.  Ferner  ist
bei  der  Beurteilung  einer  Bankbilanz  zu  achten:  auf  die
Höhe  der  Reserven  und  die  Art,  wie  sich  die  Gewinne
aus  Zinsen,  Provisionen  (Verteilung  der  Risiken),  Kon-35
