Die Bodenreform im Lichte des Freihandels. 71 der Arbeiter wachsen. Die Einkünfte aus der Grundrente fallen nicht dem Gemeinwesen zu, um nationale Fonds zu bilden; sie sammeln sich in einzelnen Händen, welche da durch den Konsum untergraben, die Produktion hemmen, und neue Anlage für die „gesparten“ Kapitalien resp. Grundrenten suchen. Der Preis der Überlassung des Bodens steigt, der Handwerker hat keinen Fond; er muß, da das Kapital im Boden heckend angelegt werden kann, Zins bezahlen, der aber den meisten nicht einmal zu Gebote steht. Denn in der heutigen kapitalistischen Wirtschafts ordnung ist bisher die Isolierung des Individuums herrschend gewesen, daher muß das Gros der Suchenden bei denen, welche Kapital haben oder geliehen erhalten, mit Lohnarbeit vorlieb nehmen, natürlich nach den Bedingungen des ehernen Lohngesetzes, dessen Existenz heute zu leugnen vergebliche Mühe ist. Steigt der Preis für die Überlassung der Natur kräfte, wie sie sich im Boden äußern, kann der private Eigentümer des Bodens von dem Bebauer jeden Preis fordern, so macht die naturale Grundrente der Monopol rente Platz. Monopolgrundrente nenne ich sie, weil sie dem Monopol des privaten Grundeigentums entspringt. Unter den verkehrten Gesetzen, betreffend den Besitz des Grundeigentums, unter dem Schutze der Zölle, welche die vormalige Isolierung der Staaten aufrechterhalten und ver stärken, kann sie so lange steigen, bis sie direkt oder in direkt in ihren Nebenwirkungen auf Zins und Unternehmer profit den vollen Ertrag der Arbeit fortnimmt und dem Bauern usw. nur das nackte Leben läßt. Aber schon ist die Vergeltung zum Teil über die gekommen, welche durch die Ausbeutung sich bereicherten: nicht allein ist eine große Anzahl von Unternehmern der Konzentration der Vermögen und der Unterkonsumtion der Völker zum Opfer gefallen oder wird von ihr bedroht; die kleinen Kapitalisten werden von Rothschild und Konsorten ausgeplündert.