§ 3. Die speziellen Lehren von der Fundamentierung des Papiergeldes. Q7 oder ohne Zwangskurs) und pflegt auch hier noch nicht das eigentliche Papiergeld zu sehen. Mit Recht hat Adolph Wagner darauf aufmerksam ge macht, wie leicht der Übergang zum nächsten Fall (c) voll zogen sei. Schon das einlösbare Papiergeld ist in Wirklich keit im strengen Sinne nicht einlösbar; denn wollte man alle Scheine gleichzeitig präsentieren, so würde der Fonds zur Umwechslung nicht ausreichen. Man wird sagen, das komme ja erfahrungsgemäß nicht vor. Kann es aber nicht Vorkommen? Gibt es nicht Paniken, z. B. bei Kriegs ausbruch? Und was geschieht dann? Man stellt die Ein lösung ein, tatsächlich, nach administrativer Verordnung oder mit Änderung des Gesetzes. Man muß sie einstellen, und dann ist Fall c) gegeben: Uneinlösbares Papiergeld. Aus naheliegenden Gründen erscheint der Zwangskurs in diesem Falle nötig. Erst hier spricht man von echtem oder eigentlichem Papiergeld. Diese Scheine können alles voll wertige Metallgeld und zuweilen das unterwertige aus der Zirkulation verdrängen und alleiniges Umlaufsmittel werden, selbständiger Wert- und Preismesser. Vom Standpunkte des Metallismus scheint jedes nicht metallene Zahlungsmittel deshalb als ein gefährliches Werk zeug, weil der Übergang vom »solidesten« Zustand (Fall a) zu dem bedenklicheren (Fall b und c) und insbesondere der Übergang vom einlösbaren (b) zum uneinlösbaren (c) Papiergeld so leicht eintritt. Es erscheint das als ein Fier- abgleiten auf einer schiefen Ebene. Und hier trifft sich wieder der Metallist mit dem Nominalisten. Auch dieser würde das Bild von der schiefen Ebene zugestehen, nur mit anderer Notierung: Während der Metallist in der vollen Metalldeckung das einzig solide System erblickt, sieht der Nominalist hierin eine Konzession an den Aberglauben der Menschen. »Solange die Menschen so töricht sind, an das Moll, Logik des Geldes. 7