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        <title>Logik des Geldes</title>
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      <div>'§ 4. Adam Müllers Lehre vom ewigen Nationalkredit. 49 
muß, eines Lebens, welches beides, jenes äußere zuerst beob 
achtete Lehen und den äußeren Tod unter sich begreift, und 
welches aus jedem neuen Konflikt der Lebens- und der Todes 
erscheinung, die sich dem Beobachter darstellt, in seiner Seele 
reiner und deutlicher ausgeboren wird — so wächst und be 
lebt sich, vor den Augen aller einzelnen Zeugen der großen 
Wechselwirkung des Lebens- und Todesprozesses in unserer Natio 
nalhaushaltung, ein höheres Produkt, welches jene Wechselwir 
kung zwischen den gemeinen Produkten und der gemeinen Kon 
sumtion regiert, umfaßt und garantiert, auch bei jedem neuen 
Konflikt der Produktion und der Konsumtion, wieder reiner und 
deutlicher geboren wird; es ist der Kredit, der Nationalkredit,, 
die Nationalmacht, es ist der Glaube an den Staat selbst.« (Theorie 
d. G. S. 79.) 
»Denn auch in der Privatökonomie findet eigentlich kein Über 
schuß statt: Das über die Konsumtion Erworbene oder Ersparte 
muß von der Gesellschaft konsumiert werden oder in einer er 
weiterten Produktion des Erwerbers angelegt, d. h. von dieser 
Produktion verzehrt werden; was diese erweiterte Produktion er 
gibt, ebensowohl als der dabei angewendete Überschuß, muß weiter 
konsumiert werden, und die umfassendste Produktion dieser Art 
wäre vergeblich, wenn sie über die Konsumtion oder den Ab 
satz oder das Bedürfnis hinausschritten. Also stoßen wir nirgends 
auf einen absoluten an sich selbst geltenden Überschuß, und so 
lange wir bei den äußeren Erscheinungen stehen bleiben, hat 
die gesamte Ökonomie gar kein Resultat. 
Die Lage der Sache ändert sich aber von Grund aus, wenn wir 
auf jenes innerliche, unsichtbare und dennoch höchst vernehm 
liche Produkt Rücksicht nehmen, welches durch alle Produktion 
hindurchläuft, und sich unter allen Erzeugungen und unter allem 
Verzehren befestigt und wächst, wie der Baum unter beständiger 
Wiederkehr einer Zeit der Blüte, der Frucht und der Entblätterung: 
Die bürgerliche Gesellschaft, die anerkannte, der Glaube an sie, 
an die Sicherheit und Zuverlässigkeit des gesamten Beieinander 
seins und Miteinanderwirkens, kurz der Kredit.« (Theorie d. G. S. 84). 
»Es ergibt sich also für den Eigentümer nie und an keiner 
Stelle ein absoluter Überschuß, welcher Gegenstand des aus 
schließenden Privateigentums für ihn werden könnte; es ergibt 
sich für ihn nichts, als ein unsichtbares, aber immer festeres zuver 
lässigeres Band an die bürgerliche Gesellschaft. Anstatt des ver 
meintlichen Überschusses wird er nur tiefer und tiefer in die Haus 
haltung und zuglei'ch in die Gesetze der bürgerlichen Gesellschaft 
verwoben, und weil er in größere Wechselwirkung mit dem Gan 
zen tritt und den Kredit des Ganzen mehr empfindet und' deut 
licher repräsentiert als die Übrigen — fühlt er sich reicher, 
nennen wir ihn reicher als die Übrigen.« (Theorie d. G. S. 86.) 
Moll, Logik des Geldes. 4</div>
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