i — 38 — dann durch den Staat zustande, da Hannover das Staatsbahnsystem 1 ) durchgeführt hat 2 ). In der Zeit der Ausführung der Bahnen sind die chausseelosen Strecken ohne Bahn geblieben und die beiden seltsamen Eisenbahnknotenpunkte ­ Wunstorf und Lehrte zustande gekommen, die praktisch Hannover sind. ’) Zum Staatseisenbahngedanken s. C. Grote, Über ein Eiaenbahnsystem für Deutschland, Göttingen 1834 und die Polemik Taylors in den Remarks on the proposed rail-way from Hanover and Brunswick to Hamburg, part II., Hamburg 1835. In Bremen äufsert Senator Witte 1840, dafs die Eisenbahnen eigentlich nur verbesserte öffentliche Wege seien, und dafs man vielleicht noch einmal zu einem allgemeinen Staatseisenbahnsystem kommen werde. 2 ) Zur älteren Literatur ist noch hinzuweisen auf F. Glünder, Capitain im Ingenieur-Corps, Kurze Darstellung einiger der wichtigsten Verhältnisse bei Eisenbahnen, mit besonderer Rücksicht auf solche Anlagen zwischen Hamburg, Bremen und Hannover, Hannover 1834; Dr. jur. Matthaei zu Verden, Einige Worte über Eisenbahnen in besonderer Beziehung auf das Königreich Hannover, Hannover 1838. D. a. Dazu: Rittmeister J ä g e r zu Lüneburg, Welche Eisenbahnen sind dem Hannoverschen ­ Lande notwendig, Hannover 1842; J. H. W. Smidt, Die Hannoverschen Landes-Eisenbahnen mit besonderer Rücksicht auf die Bahn nach Bremen, Bremen 1842; A. Duckwitz, Die Eisenbahnen im Königreiche Hannover, Bremen 1842; Niemeyer, Die Eisenbahn zwischen Bremen, Hannover und Minden, nach den ständischen Aktenstücken, die Eisenbahnanlagen betreffend, Bremen 1842; Einige Worte über die von der Freien Hansestadt Bremen und der Kgl. Hannoverschen ­ Regierung projectierte und beschlossene Eisenbahn zwischen Bremen und Hannover, von einem Ungenannten, Bremen 1845, Die Hannover-Bremensche und Oldenburg-Ostfriesische Eisenbahn in den gegenseitigen Interessen der betreffenden Staaten beleuchtet von Germanus, Oldenburg 1845, S. 5, 11; Fr. W. v. Reden, Die Eisenbahnen Deutschlands, statistisch - geschichtliche Darstellung, I. Abt, 2, Abschn., 5. Lief., Berlin, Posen u. Bromberg, 1845, S. 2027, ff., 2109. Ferner Akten der Elterleute 1826—44. Zu den südlichen Anschlüssen kamen noch vonThüringen Aufforderungen nach Bremen. Vgl. namentlich von der alten Bremer Strafse nach Nürnberg: Hannover-Thüringische Eisenbahn von Göttingen über Heiligenstadt, Dingelstädt, Mühlhausen ­ und Langensalza nach Gotha, Mühlhausen 1865; Die Hannover-Thüringische Eisenbahn von Göttingen durch das preufsische Eichsfeld über Mühlhausen, Langensalza nach Gotha, Mühlhausen 1860; 1855 Dez. 14. Aufruf, Projektierte Werra-Eisenbahn Eisenach—Salzungen — Wasungen — Meiningen — Themar — Hildburghausen — Eichsfeld nach Coburg. 1872 wird ein Projekt erwähnt, die damals neugebaute Strecke Wien—Pilsen—Eger—Hof durch Ausbau ­ von Zwischenstreoken nach Saalfeld—Gotha—Leinefelde—Northeim an die Hannoversche Strecke und gleichzeitig in Rinteln an die projektierte Westbahn anzuschliefsen. An verschiedenen Plätzen, so in Gotha, bestanden Komitees. Weserzeitung 19. Nov. 1872.