— 226 ersten niedrigen Grenzzoll (10 °/o + 1 /a i?f p. Ztr. bei Fahr.). 1818 nicht ohne Einwirkung geblieben war 1 ). nicht ungünstigen Zöllen gewesen war, die Konkurrenz angefangen bezw. fort gesetzt, bis die Eisenbahnen wieder die Verhältnisse verschoben, Duckwitz schätzt in einer Berechnung von 1840 (s. Papiere) das Umwegs- und Seegut auf die Hälfte der bremischen Einfuhr, nur die andere Hälfte geht auf den direkten natürlichen Wegen ins deutsche Binnenland, also noch markanter wie v. Reden in seiner Schrift über das Kgr. Hannover von 1839. — Gleich stellung mit Holland erstrebt auch die erfolgreiche Agitation gegen den zoll- vereinlichen Handelstraktat mit Holland von 1839, der aber nicht nur im Rahmen der Transitzölle liegt. 1848 waren nach Duckwitz Information sämtliche Regierungen bereit, den Transit- und Ausgangszoll abzuschaffen (s. Papiere). Vgl. a. D., Denkw., S. 98, 256. ') Die Idee des portofranco ergibt sich aus dem Zusammenwirken der Schwächung der Reichsgarantie betreffs der Stapel- und Zwangsrechte, die gegenüber entgegengesetzten Klipphäfen etc., der Fürsten nicht mehr wirksam waren, und der Ausbildung geschlossener Prohibitivstaaten ringsum, gegenüber deren System die nach der alten Art weiter arbeitende Reichsstadt ein Freiplatz war. Die Tendenz der Ausbildung zum portofranco ist dadurch sowohl für die freigebliebene Stadt wie für die Landstadt, mit der eine Konkurrenz gegen sie beabsichtigt wird, gegeben. Bremen hat durch Senatsbeschluss vom 11. August 1824 vom 1. September 1824 an, mit Abänderung vom 7./12. Juni 1826, an die Stelle seiner historischen komplizierten Abgaben, der Konvoye [Sammlung der Verordn, und Procl. des Senats 1761—1810 (1801, 6. Jan.), S. 258, no. 69, (1801, 5. Jan.), S. 265, no. 70; 1813, ö. Dez,,S. 39, no. 33, 30. Dez., S. 62, no. 40; 1814, 24. März, S. 72, no. 32; 1818. 28. Dez., S. 149, no. 47; 1821, 1. Jan., S. 1, no. 1; 1824, 16. Aug., S. 38, no. 16.], des Tonnen- und Bakengeldes [Samml. der Verordn, u. Procl. 1751—1810 (1805, 27. Dez.), S. 366, no. 87; 1813, 30. Dez., S. 62, no. 39; 1814, 24. März, S. 72, no. 32; 1818, 28. Dez., S. 149, no. 47; 1820, 1. Juni, S. 48, no. 19, 31, Aug., S. 79, no. 26, 2. Okt., S. 82, no. 30; 1821, 1. Jan., S. 1, no. 1, 31. Dez., S. 100, no. 39; 1824, 16. Aug., S. 38, no. 16. — Die Konvoye, Tonnen- und Bakengeld werden, weil nach dem Schiffskörper erhoben, auch unter dem Namen Lastgeld zusammengefasst], des Schlachtgeldes (auch Hafengeld genannt. — Sammlung d. Verordn, u. Procl. 1814, 24. März, S. 72, no. 32; 1817, 29. Dez., S. 184, no. 55; 1818, 12. Jan., S. 9, no. 4; 1820, 7. Sept., S. 80, no. 27; 1824, 27. Dez., S. 73, no. 27.), des Fass- und Bodengeldes [Samml. der Verordn, u. Procl. 1751—1810 (1801, 5. Jan.), S. 258, no. 69; 1814, 8. Jan., S. 27, no. 5; 1824, 16. Aug., S. 38, no. 16.], des an der Akzise kammer erhobenen Weggeldes (Samml. d. Verordn, u. Procl. 1824, 16. Aug., S. 48, no. 16) etc. und der Akzise, worunter in Bremen auch der Durchgangs zoll, den man auf der Weser in den Streitigkeiten mit Minden als ältesten Weserzoll in Anspruch nimmt, mit anderem Tarif abusive mitverstanden wird, [Samml. d. Verordn, u. Procl. 1751 — 1810 (1801, 5. Jan.), S. 256, no. 69; 1813, 5. Dez., S. 39, no. 34; 1817, 29. Dez., S. 184, no. 55; 1818, 28. Dez,, S. 148, no. 47; 1820, 14. Aug., S. 79, no. 26, 2. Okt., S. 82, no. 30; 1821, 1. Jan., S. 1, no. 1, 31. Dez., S. 100, no. 39; 1824, 16. Aug., S. 38, no. 16.] eine vereinfachte billige Z oll ab g ab e, Wertzoll, soweit es sich um in Bremen um-