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        <title>Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang</title>
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            <forname>Friedrich</forname>
            <surname>Rauers</surname>
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Macht  durchführen  müsse,  da  die  verfassungsmäfsige  Organisation
verfehlt  war 1 ).
Später  haben  sich  dann  die  Hansestädte  an  den  Zustand  gewöhnt, ­
  in  den  sie  allmählich  hineingekommen  waren,  und  sich  die
Industrie  entziehen  lassen  bzw.  ferngehalten *  2 ),  die  man  heute  heranziehen ­
  möchte 3 ).

*)  Vgl.  Smidts  Denkschrift  für  Ompteda  1834,  H.  v.  Treitschke,
D.  Gesch.,  IV.  T.,  1897,  S.  392;  W.  v.  Hassell,  Gesch.  d.  Kgr.  Hannover,  I.  T.,
Bremen  1898,  S.  352;  Br.  St.-A.
2 )  Joh.  Smidt,  Vortr.  bei  d.  Feier  fünfzig).  Amtsführ.  d.  Herrn  Senator
A.  G.  Deneken,  am  30.  März  1835,  Brem.  Jahrb.,  I.  Bd.,  S.  100;  (Otto
Gildemeister),  D,  fr.  Stadt  Bremen,  Die  Gegenwart,  VIII.  Bd.,  Leipz.  1852,
S.  260;  J.  G.  Kohl,  Nordwestd.  Skizzen,  I.  T.,  Bremen  1864,  S.  301  ff;  Brem.
Nachr.,  14,  April  1909;  G.  Lewinstein,  D.  d,  Tabak-Industrie,  Heft  142  u  143
der  Volksw.  Zeitfragen,  Berlin  1897.
3 )  Von  1832  liegt  eine  handschriftliche  Denkschrift  im  Staatsarchiv,  in
der  sich  Senator  Heineken  gegen  den  Anschlufs  Bremens  an  den  Zollverein
ausspricht  und  Beifall  fand,  1838  hat  sich  das  Collegium  Seniorum  in  Denkschriften ­
  mit  dem  Anschlufs  (auch  der  Entrepotfrage,  nur  Bremerhaven)  beschäftigt,
in  der  Annahme,  dafs  der  Senat  den  Anschlufs  zu  wünschen  und  zu  befördern
scheine  [vgl.  Duckwitz  Denkschriften  in  s.  Papieren  a,  a.  O.  1838  für  Smidt,
1839,  Bremen  als  Freihafen  des  Zollvereins  (a.  Retorsion)  (s.  a.  (Taylor),
Remarks,  Hbg.  1835,  p.  76:  „the  .  .  .  free  ports  .  .  .  as  parts  of  a  national
System“)]  und  sich  ablehnend  geäufsert,  ebenfalls  liegen  zu  1848  Erörterungen
im  Archiv  der  Elterleute.  Die  Majorität  der  1848  niedergesetzten  Bremer
Deputation  sprach  sich  für  freiheitliches  Entrepot  aus,  aber  dann  keine  Freihäfen ­
  überhaupt  in  Deutschland  (Brief  von  Duckwitz  an  den  Bremer  Kaufmann
Joh.  Albert  Dröge  als  Mitglied  der  Nationalversammlung  nach  Frankfurt,
Bremen  d.  7.  Juli  1848,  in  D’s.  Papieren  a.  a:  0.).  Die  Nationalversammlung
licfs  der  Hamburger  Freihafenforderung  (eximierte  Stadt,  Duckwitz  rechnet,
darauf,  dafs  alle  gröfseren  Seehäfen  die  Freihafenforderung  erheben  würden)
Raum,  ebenso  Preufsen  und  Österreich  1849,  1850  und  1851.  Durch  die  Aufhebung ­
  der  englischen  Navigationsakte  seit  1850  trat  der  Handels-und  Schiffahrtsbund ­
  in  Vergessenheit.  1854,  nachdem  das  praktische  Hindernis,  der  Steuerverein,
gefallen  war,  trat  dann  besonders  die  Anschlufspartei  in  Bremen  auf  (Duckwitz
notiert  1853  für  etwaige  Verhandlungen  wegen  Anschlufs  Bremerhavener  Reede,
Bindwams  in  Bremen,  Werftplatz  auf  der  Lesum  und  deren  Verbindungen  als
Zollfreiheiten  für  Bremen,  s.  Papiere),  1867,  nachdem  das  Hindernis  Altona-Dänemark
  nicht  mehr  bestand,  namentlich  in  Hamburg.  Beide  Mal  kam  es,  nachdem
die  Zollvereinsgrenzen  bis  an  die  Städte  gerückt  waren,  allmählich  zur  Anpassung ­
  und  Ausgleichung.  Die  zuweilen  in  Broschüren  geäufserte  Furcht  vor
Verlust  der  politischen  Selbständigkeit  ist  inzwischen  aufgegeben.  1854  und
1856  und  namentlich  seit  1869  erfolgten  die  Teilanschlüsse  des  bremischen
Gebiets.  Seit  Februar  1877  beriet  eine  auf  Antrag  von  6.  H.  Bruns  eingesetzte
Senats-  und  Bürgerschaftskommission  unter  Vorsitz  des  Bürgermeisters  Grave
über  den  bremischen  Gesamteintritt.

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