34 35 36 37 38 39 40 41 10 9 1 /» 9 1 /a Schlos ser Werkzeug Schlosser Metall arbeiter 9 9 1 /» 9 1 /* Schlos ser Metall arbeiter Schlos ser Schlei fer Eisen dreher Es kommt vor, daß ich tagelang nicht aus der Müdigkeit herauskomme und kommt wieder vor, daß ich tagelang keinen Tropfen Schweiß vergieße. (3. t.) [M. S.] Bei ansträngender Arbeit nach sieben bis acht Stunden. (4. t.) [M. S.] Montag und Dienstag tritt eine Ermüdung eigentlich weniger ein, erst Ende der Woche mit Regelmäßigkeit. Dann zieht sich ein eigenartiger Druck von den Schläfen auf wärts, man wird leicht erregt. (2.) [M.B.] Die ersten 2 Stunden bin ich immer noch müde vom Tag zufohr, dann geth es gut bis Mittag. Nachmittag tritt ermüdung nach Vessper ein. (3. t.) [M. S.] Müde bin immer. (4. t.) [M. O.] Ermüdung spüre ich nicht. (4. t.) [M. O.] Da ich vor allen Dingen gesund, soliede und kein Säufer bin, verspüre ich keine Ermü dung bevor spät nachmittag. (3.) [M. S.] Habe ich ein und dieselbe Arbeit, so be schäftige ich mich sofort mit höheren Pro blemen. Anders ist es, wenn ich fortwährend andere Arbeit verrichte, so tritt Ermüdung nach einer sechsstündigen Tätigkeit ein. (1.) [M.B.] 98 00 c . 3 S .SP •o 4S *-i :c3 m <u ca 42 43 44 45 46 10 10 9 V* Metall arbeiter Metall arbeiter Scheren schleifer Metall schieifer Dreher Nach fünf Stunden läßt die Spannkraft be deutend nach, aber der Akkordpreis ist fest gesetzt, er bewährt sich immer als treibende Kraft. (2.) [M.B.] Wenn mich meine Arbeit fesselt, mir Freude macht, spüre ich Ermüdung erst, wenn ich die Werkstatt verlasse. (2.) [M. O.] Dadurch, daß man den ganzen Tag in sitzender Stellung arbeitet, muß man öf ters aufstehen, um den Rücken grade zu machen. (4.) [M. S.] Man wird zum Automaten. Wenn man von früh 6—12 Uhr gearbeitet „hat man’s satt“ und geht am Nachmittag nur mit einem ge wissen Ekel an die Arbeit, dasselbe äußert sich am stärksten an schönen Sommertagen wenn die Parasiten der Menschlichen Ge sellschaft sich ins Freie flüchten. (3.) [M. S.] Jawohl. Durch jahrelange, monoton gewor dene Arbeiten, stellt sich eine gewisse Ner venschwäche ein, die in meinem Beruf durch die, den Körper nur einseitig anspan nende, Tätigkeit noch vermehrt wird. In den Nachmittagsstunden läßt die Aufmerk-r samkeit etwas nach. Die Füße werden vom fortwährenden Stillstehen matt. (Meistens Berufskrankheiten, entzündliche Plattfußbe schwerden, Krampfadern usw.) (1.) [M.B.] 99