109 Wenn auch der Hammerschlag des Denkprozesses zu-> nächst kaum fühlbar bei einer großen Anzahl der Arbeiter die Seele trifft, so kehrt er doch immer und immer wieder, trifft immer dieselbe Stelle und verrichtet, wenn auch allmählich, so doch mit unfehlbarer und unheimlicher Sicherheit sein furcht bares Zerstörungswerk. Auch Denken kann Leiden werden. In der Erkenntnis, ewig Diener des Körpers sein zu müssen, in dem Bewußtsein, daß der ganze Segen der Arbeit in einer ununter brochenen Reihe grotesker Leibesbewegungen besteht. Denken Sie bei Ihrer Arbeit, und an was denken Säe, oder ist es Ihnen überhaupt unmöglich, dabei zu denken? Bergarbeiter. Entlohnungsform: das Gedinge. Durchweg Kohlenhauer und Schlepper. Alter t-. <D TJ G 5 ’S ’> o Durchschn. Wochen verdienst Tägliche Arbeitszeit Jahre M. Std. 19 - 15 — 11 Keine Zeit zum Denken. (4.) [B. Schles.] Ich denke immer, daß man ziemlich was 22 21, 9 verdient. (3.) [B. R.] 23 25,— 8 Denken ist beim Arbeiten schon eher mögr lieh als Sprechen. Meine Gedanken sind fortwährend darauf gerichtet, ob es nicht möglich, diese unnatürliche Arbeit in lo gische Grenzen zurückzudrängen. (2.) [B. R.] 24 2 34,— 8 Ich denke immer an das schwere loss wel ches wir Arbeiter haben bei unserer arbeit, weil wir alles hervorbringen und müssen dabei doch noch hunger leiten, und die die das ganze Jahr nicht arbeiten das herrlich ste leben haben und uns noch obendrein als Faulenser hin stellen. (3. t.) [B. R.]