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Kranken-, Versorgungs- und Unfallskassen. 29

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Eisenbahnfahrten sollen den Kranken Arbeiterfahrkarten zur
igung stehen.
Das Personal der Erholungsstätten besteht aus einer Schwester,
Köchin und zwei Hilfskräften für die Küche und einem Nachtıter.
 Die Aufsicht über den Betrieb führen ehrenamtliche Damen
-. Komitee für Erholungsstätten, mit Unterstützung eines juristischen
7 ates und zweier Ärzte.
A Was das Budget der einzelnen Erholungsstätten betrifft, so ist
der Einrichtung darauf Bedacht zu nehmen, Bau- und Einung
 so billig als möglich herzustellen. Dahin zielt zunächst ab,
ches so einfach als möglich herzurichten. Am Wesentlichsten
ist die Ausnützung der Kräfte des Roten Kreuzes. In Berlin ist
er Leitung des Volksheilstättenvereines vom Roten Kreuze zu
anken, daß für die Erholungsstätten das erforderliche Gelände
ıtgeltlich hergegeben wurde. Weiter bewilligt die Zentralleitung
Roten Kreuz ohne Entgelt die erforderlichen transportablen
cken. Nach diesen freiwilligen Leistungen blieb dem Berliner
»lungsstätten-Komitee nur noch zu beschaffen: an Stelle der
n als Aufenthaltsort bei Regen benützten Baracke, eine offene
Holz gefertigte Baracke. Als weitere Zurüstung für eine
Jungsstätte sind notwendig: ein Drahtzaun, Brunnen und Ab-;erung,
 Abort, Waschhalle, Küchengeräte mit Kochmaschine, die
eln für das Bureau der Schwester, zwei Krankenbetten für
zÄlle, Bänke, Tische, Liegstühle, Spiele, Schilder und Wegweiser,
“ dies dürfte einen Aufwand von rund 3000 bis 4000 Mark für
erstmaligen Anschaffungen und den Aufbau erfordern. Später
men nur die Kosten für den Wiederaufbau (die Baulichkeiten
den im Winter abgebrochen), Ergänzungen des Materials und
araturen in Betracht. Die Kosten des Betriebes setzen sich
mmen aus den Gehalten und Löhnen und den Ausgaben für
3eköstigung der Kranken. Nun stehen den Kosten Einnahmen
: der Bezahlung der Milch und des Mittagbrotes, die den Kranken
i=ten Erholungsstätten geliefert werden, gegenüber.‘ Eingenommen
ten werden — je nach der Örtlichkeit — für das Mittagsbrot
”fg. und für die Milch 20 Pfg. für das Liter, Die Bilanz einer
ıen Stätte hängt hauptsächlich davon ab, wie sich die Krankenan
 zu derselben stellen. In Berlin verpflichten sich die Mehrzahl
dortigen Krankenkassen auch das Mittagsbrot (und das Fahrgeld)
die in die Erholungsstätten geschickten Kassenmitglieder zu
«hlen, Dort verschafft auch der Einkauf der Milch im Großen,
Ai den Erholungsstätten zu den ortsüblichen Preisen abgegeben
1, einen Überschuß, aus dem nach mehrjähriger Erfahrung die
zaben für die Gehälter und Löhne annähernd gedeckt werden.
Wirtschaftlich betrachtet, stellt sich demnach die Erholungs-8
 als das Ergebnis der Integrierung von drei verschiedenen
ten dar: Der Staat wirkt durch kostenlose Abgabe des Geländes
das rote Kreuz, die Seele der neuen Wohlfahrtsunternehmung,
:lt seine Aufgabe — im Frieden der allgemeinen Wohlfahrt

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