19 es, an[ehnliche in Rumpelkammern fchlummernde Werte der Vernichtung durch Roft und Motten zu entziehen, eine Fülle ungehobener, der Wünfchelrute harrender Schätze ans Licht zu fördern, z. B. Gemälde, Miniaturen, Kupferftiche, Radierungen, Steindrucke, Bronzen, Plaquetten. Schmuckfachen, Antiquitäten, Zinnfachen, alte Möbelftücke, Porzellan, Kriftall, Büften, Bowlen, Gläfer, Vafen, Schalen, Leuchter, Bücher, Handarbeiten, alte Koftüme, Decken, Teppiche, Kiffen ufw. ufw. Zur Annahme gelangten gegen Aushändigung eines Gedenkblattes nur gut erhaltene Sachen, welche dann, durch Sachverftändige abgefchätd, durdi ehrenamtlich tätige Damen in dem zu dem Zwecke angemieteten Ladenlokale Schudiardftr. 7 verkauft wurden. Schaufenfler-Auslage des Verkaufsraumes für enibehrliche Werfgegenfiände. Gefpendet wurden im ganzen 3024 Gegenftände mit einem Taxwert von Mk. 14021,55. Der Erlös einfchliefslich der Verweigerung des kleinen unverkauft gebliebenen Reftbeftandes betrug Mk. 11 075,58. Zu einem finanziellen Träger der Wohlfahrtzentrale find im Laufe der Jahre die Ueberschüsse der wirtschaftlichen Betriebe und Ala terial- Sammlungen geworden. Den Kern der Unternehmungen bildet zwar die Befdiaffung von Arbeitsverdienft und die fparfamfte Material-Verwertung. Indeffen gelang es, bei ftreng wirtfchaftlicher Leitung und Dank der durch die Mitarbeit ­ zahlreicher ehrenamtlicher Kräfte erzielten Erfparniffe, eine Einnahmequelle ­ zu erfchliefen, aus welcher mannigfache, außerhalb des Haushaltungsvoranfdilages auftretende Bedürfniffe beftritten werden können. Und wenn es fcheinen könnte, als recke fich in der auf folche Weife erreichten,