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Stellung,  die  wir  zur  ganzen  Frage  einnehmen,  klarzulegen
und  zu  begründen.
Es  scheint  uns  zunächst,  dafs  die  Behauptung  der  Anhänger ­
  der  Staatsbank,  die  von  ihnen  verteidigte  Lösung  sei
die  einzig  konsequente,  kaum  bestritten  werden  kann.
Das  haben  viele  Nationalökonomen  ausdrücklich  anerkannt  —
nicht  nur  Sozialisten,  nicht  nur  sogenannte  „Kathedersozialisten“, ­
  sondern  auch  logische  Geister  anderer  Richtungen.
•Es  ist  zum  Beispiel  interessant  zu  sehen,  wie  ein  entschiedener
,,libre-4changiste“,  welcher  einen  so  aufrichtigen  Hafs  gegen
jedes  Eingreifen  des  Staates  auf  ökonomischem  Gebiete  zeigt
wie  der  bekannte  Vertreter  der  mathematischen  Schule,  Wilfredo
  Pareto,  zu  dem  Schlüsse  kommt 1 :  „le  choix  ne
saurait  etre  douteux,  s’il  devait  porter  exclusivement  entre
1  etat  et  une  compagnie  privilcgiee.“  Darunter  ist  zu  verstehen ­
  ,  .  dafs,  sobald  man  den  Boden  der  Bankfreiheit  und
der  Gleichheit  —  unter  Anwendung  des  gemeinen  Rechtes  —
verläfst  (was  Pareto  verurteilt),  um  zu  den  Privilegien
und  der  Staatseinmischung  überzugehen,  man,  um  logisch
zu  sein,  nicht  unterwegs  bleiben  kann.  Und  wir  müssen
m  der  Tat  dem  Satze,  dafs  die  monopolisierte  Staatsbank  die
„einzig  richtige“  sei,  beistimmen,  insofern,  als  sie  von  den
beiden  im  Art.  39  vorgesehenen  Lösungen  allein  die  nach
Einfachheit  und  Einheit  strebende  Vernunft  völlig  befriedigt,
indem  sie  das  Prinzip  der  öffentlichen  Natur  der  Banknotenausgabe ­
  bis  in  die  nötigen,  extremen  Konsequenzen
verfolgt.  Wir  können  aber  einem  solchen  theoretischen
Argument  in  einer  Frage  praktischer  Natur  wie  diejenige,
welche  uns  beschäftigt,  absolut  keine  ausschlaggebende  Bedeutung ­
  beilegen.  Das  Logischste  kann  bei  der  Verwirklichung ­
  mit  den  unglücklichsten  Folgen  verbunden  sein.  Deshalb ­
  bitten  wir  hier  nicht  die  reine  Vernunft  um  Rat,  sondern
einfach  den  gesunden  Menschenverstand.  Er  ist  oft  nichts
ant  a ^ s  die  Kunst,  zur  rechten  Zeit  inkonsequent  zu  sein.
vv  ir  haben  uns  nur  um  die  Forderungen  des  Gemeinwo
  i  es  zu  kümmern  und  nach  dem  zweckmäfsigsten  Mittel  zu
ragen.  Dasselbe  werden  wir  wählen,  sollte  sich  auch  eine
w.  erorm,  wie  sie  die  privilegierte  Aktienbank  als  solche
ist,  ergeben.  r  ö
_  a ^® r  hat  sich  die  direkte  Ausübung  des  Münzregals
U1 . c  '  r 11 ,  ^ 1 taat r  als  durchaus  zweckmäfsig  schon  lange  bewährt. ­
  ist  che  Identifizierung  der  Banknote  mit  der  Münze
als  berechtigt  erkannt,  so  besteht  kaum  ein  Grund,  die  erste
aut  eine  andere  Weise  zu  behandeln  als  die  zweite.  Allein
diese  Identifizierung  ist  nicht  nur  vom  theoretischen  Standpunkte ­
  absolut  unhaltbar,  sondern  auch  vom  praktischen

1  Cours  d’economie  politique.  Vol.  I,  358.