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Und  an  welchem  äufserlich  einzigen  Umstand  ist  der
Entwurf  diesmal  schon  im  Schofse  der  Bundesversammlung
gescheitert?  An  der  Frage  des  Zentralsitzes.  —  Die  Frage,
ob  der  Sitz  der  Bank  nach  Bern  oder  nach  Zürich  zu  verlegen ­
  sei,  ist  an  und  für  sich  eine  relativ  nebensächliche;  den
Umstand  aber,  dafs  sie  überhaupt  auftauchen  konnte  und  den
Durchfall  der  Vorlage  zu  verursachen  im  stände  war,  halten
wir  für  bedeutungsvoll  und  durchaus  bezeichnend.  Denn
wenn  sie  so  in  den  Vordergrund  tritt,  so  ist  es  weder  dem
Zufall,  noch  der  Willkür  einzelner  zuzuschreiben;  und  es  wäre
ebenso  kurzsichtig,  bei  den  Gegnern  irgendwelche  besondere
Kleinlichkeit  und  eigensinnige  Starrköpfigkeit  sehen  zu  wollen,
als  es  lächerlich  wäre,  wenn  man  die  Grofsmut  der  Deutschen
bewunderte,  weil  bei  ihnen  die  Frage  des  Sitzes  der  Zentralbank ­
  keinen  Streit  hervorgerufen  hat.  Denn,  wie  in  Deutschland ­
  keine  Wahl  vorlag,  so  liegt  in  der  Schweiz  die  Zweiheit,
die  Zweifelhaftigkeit,  der  Zwiespalt  in  der  Natur  der  Sache
selbst;  wie  dort  die  Einigkeit  der  Meinungen,  so  bedeutet
auch  in  der  Schweiz  ihr  Auseinandergehen  nichts  weiter  als
den  unbewufsten,  natürlichen,  laut  werdenden  Ausdruck  der
politischen,  ökonomisch  -  geographischen  und  wirtschaftlichen
Verhältnisse  des  Landes.
Nachdem  wir  gezeigt  haben,  wie  die  schweizerischen  Verhältnisse ­
  in  ihrer  heutigen,  durch  die  Gesetzgebung  teilweise
nicht,  teilweise  nur  sehr  langsam  modifizierbaren  Gestaltung,
von  einem  höheren  Standpunkte  betrachtet,  in  ihrem  Wesen
dem  Zentralbanksystem  widersprechen,  und  wie  diese  Tatsache ­
  in  dem  Widerstand  in  Volk  und  Räten  Ausdruck  gefunden ­
  hat,  so  möchten  wir  nun  die  praktischen  Konsequenzen ­
  andeuten,  welche  die  Durchführung  des  betreffenden ­
  Systems  zur  Folge  haben  würde.
Die  Schwierigkeit  unserer  Aufgabe  liegt  darin,  dafs  es
sich  um  keine  Katastrophe  handelt,  sondern  lediglich  um  eine
Unmenge  von  weit  im  wirtschaftlichen  Leben  des  Landes
nachwirkenden  Störungen,  deren  jede  einzelne,  an  und  für
sich  betrachtet,  als  ziemlich  geringfügig  erscheinen  mufs  und
sich  oft  unmöglich  in  Zahlen  ausdrücken  läfst.  Man  mufs
aber  im  Auge  behalten  einerseits,  dafs  kleine  Summen  für  ein
kleines  Land  wie  die  Schweiz  von  Bedeutung  sind,  und
andererseits,  dals  nicht  nur  das  mathematisch}  Mefsbare
Realität  besitzt.
Dafs  die  Sache  der  Emissionsbanken  von  derjenigen  des
Volkswohls  nicht  zu  trennen  ist,  dafs  Tausende  und  aber
Tausende  daran  interessiert  sind,  dafs  sie  keine  Störung  und  Abschwächung ­
  erleiden  dürfen,  davon  zeugt  der  Widerstand,  der
sich  in  weiten  Kreisen  zu  ihren  Gunsten  kundgegeben  hat.  Dafs
aber  diese  Banken  an  der  geplanten  Änderung  nichts  zu  veröl ­
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