iUi <ih uh 1 I 1 1 ! I 1 I 1 Nachdem 14S7 nahezu alle Mitglie-er verstorben waren,-er ver bliebene ZonSs mit -en aufgelaufenen Zinsen aber noch 7S4 Mark IS Pf. betrug, beschloß man am S.Dezember 1SS7 unö -.April 1SSS Sie Grünüung einer neuen Sterbekaste. Dem genannten Setrag von 7S- Mark IS Pf. wurüen aus -er Innungskaste 4SS Mark zugelegt. Die Kaste besteht heute unter -em Namen „Sterbekaste -er Freien Saugewerksinnung Sauhütte zu Staüe" un- gewährt ihren Mit- glleüern in Sterbefällen eine Unterstützung von 15S Mark. Sei -en Gesellen wur-en -ke Kranken- un- Sterbekasten üie Mittelpunkte ihrer Organisation. In -kefe Kasten stosten neben -en Seiträgen -ke Abfin-ungsgel-er -er Junggesellen sowie -te Süßen bei vorkommenden Streitigkeiten, welche »vor offener Lade un- öüchse" ausgeglichen wur-en. Mus üiefen Kasten wur-en neben -en Unkosten für -ie Ouartalsfeiern -ie Unterstützungen bezahlt. Zur Seitragsleistung un- zur Verwaltung -er Kasten kamen, wie schon erwähnt, -ie frem-en Gesellen wöchentlich, üie einheimischen monatlich einmal zu -en Auflagen" o-er vierteljährlich zu -en „Ouartalen" zusammen. Die Gesellenlaüe stanü anfänglich auf -er Herberge un- war mit mehreren Schlössern versehen. Die Schlüssel hierzu befan-en stch je einer beim Altgesellen un- beim La-enmekster. Der Laden- meister zog auf diesen Versammlungen -ie Seiträge ein un- führte darüber -ie Rechnung. Durch königliche veror-nung vom 31. Dezember 184S un- -ie Verfügung -er Lan--rostek zu Sta-e vom 23. November 1843 wur-e Sie Abhaltung -er Ouartale wegen -er schon geschilderten mißbräuchlichen Gewohnheiten -er Gesellen verboten. Nur üie Unterstützungseknrichtungen haben -ke hanü- werkerpolitik -er Lanüesregierung -amals gehin-ert, diese Or ganisation ganz zu unter-rücken. Zähe hielten -ie Gesellen an -en alten Gebräuchen fest, un- es folgte eine Zelt -er Spannung un- Neibung zwischen -en Gesellen un- -em Magistrat. Erst nach einer Neihe von Jahren wur-en -kese Quartale -ann wieder freigegeben. ❖ ❖ A