— 43 — derselben, durch Entdeckungen, durch Maschinenwesen fruchtbarer; die höchste Stufe der Arbeit ist die des Genies. 1 ) Die hier hervorgehobene Arbeitsteilung, sowie das Ma schinenwesen und die Erfindungen, welche Umstände für die Entwickelung der Produktion von größter Bedeutung sind, tragen zweifelsohne den Stempel der A. Smith’schen Lehre über die Teilung der Arbeit. 2 ) In der »Ökonomie« nimmt Kankrin nur noch Bezug auf die Menschenkräfte, die dort in physische, intellektuelle und moralische eingeteilt werden. 8 ) Diese beiden Arten von Kräften, die als Quellen der Produktion gelten: Naturkräfte als auch Tier- und Menschen kräfte äußern sich nicht in gleicher Weise, sind auch nicht in gleichem Masse produktiv. Je nach Ortslage, Rasse, Religion, Staatsverfassung und Kultur ist die Wirkung beider Kräfte verschieden. 1 ) In Bezug auf die Produktivitätsfrage der Arbeit ist die Meinung unseres Autors in seinen beiden Hauptwerken verschieden. Im »Weltreichtum« unterscheidet Kankrin, abgesehen von der zerstörenden Arbeit, dreierlei Stufen: produktive, reproduktive und bedingt produktive Arbeit. Von den tierischen und physisch-menschlichen Kräften meint Kankrin, daß sie »als bloß entwickelnd und verändernd an sich nur den Wert dessen hervorbringen, was sie ver zehren und was zu ihrer Erhaltung und (ihrem) Nachwuchs erforderlich ist, das heißt, sie sind bloß reproduktiv«. 5 ) Als bloß reproduktiv betrachtet Kankrin: »Handel, Fabriken, und die mittelbar auf die Produktion wirkenden intelligenten Be schäftigungen: die gewöhnliche Gelehrsamkeit, den Staats dienst, insofern sie sich mit Anlernung, Vervollkommnung °der Schutz der Kräfte beschäftigen«. 6 ) b Weltr. 6/7. — 2 ) A. Sm. I. 11. — 3) Ök. 7. Vgl. Storch Hdb. I, 50 /5l. - <) Weltr. 11 16; Ök. 13. — 5 ) Weltr 25 ö ) Weltr. 26