l ) Weltr 34. - 2 ) Ök. 8/9 - 8 ) A. Sm. II. 77. - *) Ök- 23. - ö ) Ök. 9. _ 6) Weltr. 17. - 7 ) Ök. 14. 45 — (»durch Einwirkung des Genies oder der Privation«) und der unproduktive Handel (»durch privative Gewinne«) pro duktiv werden. 1 ) ln der »Ökonomie« nennt Kankrin produktiv schon »alle Arbeit, die etwas zum Genuß direkt oder indirekt, kurz etwas Nützliches hervorbringt,« 2 ) wobei er die Begriffe der Produktivität und der Nützlichkeit zu vermengen scheint. An einer anderen Stelle meint Kankrin übrigens, ganz im Sinne von A. Smith, 3 ) ausdrücklich, daß schon die Arbeit produktiv sei, welche einen »neuen Wert schafft.« 4 ) Direkt produktiv ist nach der »Ökonomie« jede Arbeit, die un mittelbar »einen Gegenstand des Genußes« hervorbringt. Zu der indirekt produktiven Beschäftigung aber solle jede gehören, welche mittelbar die Produktion begünstigt. In erster Linie zählt Kankrin dazu die Beschäftigungen, welche den Staat und die Kirche zum Gegenstand haben. 5 ) Die Naturkräfte in erster Linie und dann die tierischen und physisch intellektuellen Kräfte, oder die Arbeit, sind also nach Kankrin die Quellen der Produktion. Diese Quellen werden im »Weltreichtum« auch Bedingungen der Produktion genannt, 0 ) währenddessen in der »Ökonomie« unter Be dingungen der Produktion etwas ganz anderes verstanden wird. Als Bedingungen, ohne welche die produzierenden Kräfte »wirkungslos oder wenig wirkend bleiben würden«, werden da nämlich bezeichnet, erstens: staatliche Organisation, Welche Ruhe und Ordnung sichert; zweitens, das Eigentum, und drittens, das Kapital. 7 ) Von den Bedingungen der Pro duktion in diesem Sinne ist nur in der »Ökonomie« die Rede. Da wir die Äußerungen Kankrins über die staatliche Organisation im Zusammenhang mit seiner Volkswirtschafts- Politik, welcher wir weiter ein besonderes Kapitel widmen, 211 besprechen haben, so wenden wir uns nun direkt zu