unverändert weitergeführt und für die Abnützung ein ent sprechender Posten unter die Passiven eingestellt J). Diese Methode bietet den Vorteil grösserer Klarheit, da jederzeit ersehen werden kann, wie viel amortisiert worden ist. Die zur Amortisation notwendigen Beträge dürfen richtiger Ansicht nach nicht aus dem Gewinn ent hoben werden, sie bilden vielmehr einen Teil der Betriebs unkosten, denn es muss auch amortisiert werden, wenn mit Verlust gearbeitet wurde 1 2 )- Die Festsetzung der ein zelnen Amortisationsquoten erfolgt in einfacherWeise. Der Wert des Gegenstandes wird durch die Zahl der Jahre, in welchen er amortisiert werden soll, dividiert und der so gefundene Quotient alljährlich abgeschrieben. Die Amor tisation geht auf diese Weise ganz automatisch vor sich, so dass sie der Verwaltungsrat meistens von sich aus festsetzt, ohne die Generalversammlung darüber zu be fragen. Anderswo wird der jeweils notwendige Betrag der Abschreibungen durch alljährliches Abschätzen der Installa tionen festgestellt; in andern Fällen bestimmen die Statuten, dass ein gewisser Prozentsatz des Buchwertes der Installa tionen, Gebäulichkeiten etc. abgeschrieben werden soll. In der Praxis kommt es ferner häufig vor, dass der Betrag nach der Höhe des Reingewinnes bemessen wird, um da durch der Dividende eine gewisse Stabilität zu verleihen. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn den Interessen der Aktionäre und Genussscheininhaber in gleicher Weise Rechnung getragen wird. Die Mannigfaltigkeit der Systeme, welche bei der Berechnung der Abschreibungen angewandt werden und deren Vor- und Nachteile leicht ersichtlich sind, zeigen, dass sich hierin noch keine feste Praxis ge bildet hat, so dass es schwer fallen dürfte, allgemeine 1 ) Diese Form ist für die schweizerischen Transportanstalten nach Art. 11 des Bundesgesetzes über das Rechnungswesen der Eisenbahnen obligatorisch. 2 ) Lehmann, RdAG 2 302.