94 kapitals selbst, ohne dass dadurch dessen Weit vergrössert würde. Diese Reserven gewinnen in dem Verhältnisse an Bedeutung, als das Grundkapital an Wert verliert 1 ). Sie behalten ihre ganze Beweglichkeit bis zum Momente, wo das ürsprüngliche Grundkapital seine produktive Kraft ver liert und sie an dessen Stelle treten müssen. Angenommen nun, das für die lnstandstellung eines industriellen Unter nehmens aufgewendete Grundkapital behalte seine er werbende Kraft bis zum Ende der Gesellschaft bei, so ist es klar, dass die Reserven nie an seine Stelle treten müssen, und sie erst im Momente, wo es sich darum handelt, die Einlagen der Aktionäre zu vergüten, eine Verwendung - linden. Ihrer Verteilung zu irgendeinem Zeitpunkte oder gleich im Momente, wo sie gebildet werden, steht nichts im Wege 2 ), im Gegenteil, diese Verteilung ist eine Mass- regel weiser und vorsichtiger Verwaltung 8 ). Die Amorti sation kann beschleunigt und auf einen Teil der Lebens dauer der Gesellschaft zusammengedrängt werden, ohne dass das etwas ausmacht, es werden einfach grössere Beträge abgeschrieben. Dadurch löst sich in vielen Fällen, wo die Dauer der Gesellschaft zum voraus nicht genau fixiert ist, die Amortisation des Grundkapitals von der industriellen Amortisation ab und läuft selbständig neben h Mais tantöt aussi la reserve se forme dans l’intdrieur du Capital lui-meme sans augmenter l’ensemble de la richesse de l’eta- blissement. Ce qui l’a fait perKtrer et lui donne aliment, c’est la distribution economique des divers eRments de l’exploitation qui va se modifiant graduellement, c’est une balance qui d’annöe en annee porte en plus-value de fonds de roulement la moins-value d’usure des machines et de l’outillage. Ce que pert le Capital fixe, c’est le Capital circulant qui le gagne par compensation et il faut bien qu’il en soit ainsi: Autrement l’entreprise serait en perle, ne disposant plus au total de sa mise de fonds primitive. 2 ) Pliquet, 1. c., 41 ff. 3 ) Lyon-Casn et Renaud, 1. c., n° 563. L’amortissement des actions n’est pas une nöcessite, c’est une mesure de prudence. Conf. auch 1. c., Nr. 551.