11 Schnecdruck setzen in dieser Höhe dem Wald eine Grenze. Die Bäume, die bis zur Waldgrenze reichen, find meist Fichten und Lärchen. Im obern Wallis und im Engadin treten Arvenwälder an ihre Stelle. Die Arve geht, ein Bild ungebrochener Kraft, als äußerster Vorposten in einzelnen prächtig entwickel ten Exemplaren über den geschlossenen Wald hinaus. 4. Die Region der Alpweiden. Über dem dunklen Bcrgwald liegen die Matten als hell grüner Gürtet, der an den Felsen und Schneefel dern der Gipfelregion abbricht. In den untern Wei den find die Rasenflächen noch unterbrochen vom Krummholzdickicht der Legföhre, vom Gestrüpp der Alpcncrlc und vom leuchtenden Rot der blühenden Alpenrosensträucher. Einzeln oder in Gruppen bei sammen stehen an windgeschützter Stelle die Senn hütten, meist Holzbauten einfachster Art, das flach abfallende Bretter- oder Schindeldach mit Steinen beschwert. Hier findet der Hirte für die kurze Zeit der Sommermonate Unterkunft, wenn er das Vieh zur Alpweide hinaufführt; im Herbst zieht er wieder zu Tal und läßt die Weidenregion als einen im Winter unbewohnten Höhengürtel zurück. Die ober sten Weiden und ihre Sennhütten liegen in den ein zelnen Teilen der Alpen ungleich hoch aus demselben Grund, der für die Höhe der Waldgrenze gilt. In den Walliser Alpen stehen die letzten Alphütten durchschnittlich 600 m über denjenigen der Vvr- alpen. Wo im Sommer oberhalb der Weiden und kah len Felshalden der Schnee infolge der geringen Wärme nicht mehr vollständig abschmilzt, da liegt die Schneegrenze. Am Säntis steht sie bei 2500 m; alpcncinwärts steigt sie unter dem Einfluß der Mas senerhebung an: Gotthard 2800 io, Bernina 3100 m und Monte Rosa nahezu 3300 m. Region der N ln weiden Schnee grenze.