41 eine bet Schwierigkeiten für die zukünftige Schiff barmachung der Gewässer. Die Schüß fällt in der Klus von Reuchenette um 145 m auf einer Strecke von 4 km; die Rhone in der Schlucht unterhalb Gletsch 380 m auf 3 km, unterhalb Martigny 40 m auf 13 km; der Rhein oberhalb der Einmündung der Aare 11 m auf 16 km; dagegen die Rhone vor ihrer Mündung ins Mittel ländische Meer 160 m auf 300 km; die Donau vor ihrer Mündung ins Schwarze Meer 40 m auf 900kra! Infolge der raschen Strömung vermögen die ***** der Flüsse gewaltige Massen von Schutt aus dem Ge- «»">*«». birge ins Vorland hinauszuschleppen. Die seitlichen Halden der Alpentäler sind von unzähligen parallel zur Tiefe laufenden Wasser rinnen oder Runsen durchfurcht. Meist liegen sie trocken. Wenn aber der Schnee schmilzt oder ein starker Regen fällt, so füllen sich diese Gräben mit tosend zu Tal stürzendem Wasser, das den lockern Gehängeschutt mitreißt und auf den Boden des Tales hinausschwemmt. Das Wasser gräbt die Rinnen stets tiefer in die Berghalde und bringt den Boden der Umgebung ins Rutschen. Schlamm und zertrümmerte Gesteinsbrocken legen sich als flacher Schuttkegel vor den Ausgang der Wasserrunse ins Tal. Nicht selten erhöht der Schuttkegel den Talboden in seiner ganzen Breite bis zur gegenüberliegenden Halde. Der Talfluß wird dann aus seiner Richtung abge drängt und umfließt das Hindernis in einem großen Bogen. Auf einzelnen Talstrecken wachsen beid seitig aus Nebentälchen und Wildwasserrunsen so viele Schuttkcgel ins Haupttal hinaus, daß der Fluß zu einem schlangenartig gewundenen Lauf gezwungen wird (Rhone im Wallis). Die verheerenden Ausbrüche der Wildbäche mach- ä)et*«uum ten kostspielige Verbauungsaröeiten notwendig.^