52 geringer Menge, daß der Betrieb nur durch die gleichzeitige Verarbeitung des Mergels zu Zement aufrecht erhalten werden konnte. Uznach oberhalb des Zürichsces hat ein ansehnliches Lager von Schic- fcrkvhlen, zwischen Ablagerungen der Eiszeit ein geschlossen. Sie sind dadurch entstanden, daß Wäl der vom Glctschcrschutt zugedeckt wurden und unter Luftabschluß verkohlten. In den früher benutzten Schieferkohlengruben von Dürnten und Mörswil ist der Betrieb eingestellt worden. Im Rhonctal liefern vier Bergwerke einen bescheidenen Ertrag an Anthrazit, während zahlreiche andere Minen bereits verlassen sind. T«rs Torf. Eine beträchtliche Zahl von Torfmooren ist über alle drei Gebiete des Landes zerstreut; die meisten gehören dem Mittellande an. Die Torf- erde bildet infolge des Reichtums an halbverkohl ten Pflanzenfasern ein brauchbares Brennmaterials das zumeist in den Dörfern und Städten in der Nähe der Torflager Absatz findet. Die ausgedehn testen Torfmoore liegen im Jurahochtal von La Sagne und Les Ponts und im Tal von La Brö- vine, im bernischen Seeland und bei Einsiedeln- Rothcnthurm. Caiz Salz. Fünf Salinen decken mit einer jähr lichen Produktion von über 600000 q. nahezu den Gesamtbedarf des Landes an Kochsalz. Es sind das Bergwerk von Bex im waadtländischen Rhone tal und die Salinen am Rhein: Schweizerhalle bei Basel und Kaiseraugst, Riburg und Rheinfelden im Kanton Aargau. In Bex wird das Salz, mit Gips und Tongestein vermischt, im Berginnern ab gebaut. Die Rheinsalinen dagegen gewinnen es durch Bohrlöcher, die auf das Salzlager hinunterreichen. Wasser wird hineingeleitet, als Salzlauge (Soole) heraufgepumpt, gereinigt und verdampft; dabei bleibt das Kochsalz zurück.