bi Schwefel Schwefe lqucllen^ Tie Therme von Lavcy bei St. Maurice, Gurnigel, Schwefelberg, Lenk, Schinznach, Stachelberg, Alveneu. Alkalische Quellen (Natrium, Kalium): Tarasp, Passugg. T h c r m e n: Psäfers-Ragaz S8°; Baden 47°; Schinznach 36°; Leukerbad 43°; Lavey 52°. Die Salzsoole der Salinen vonBex, Rheinfelden und Schwcizcrhall wird zu Heilzwecken für Sool- bcidcr verwendet. Bauten und Boden. Im allgemeinen leh nen sich die Bauwerke in der Verwendung des Ma terials der Gesteinsart des Bodens an. Die Ort schaften im Jura und seinem Südfuß entlang am Rande des Mittellandes weisen massive Bauten aus dem gelben oder weißen Mauerwerk des Jurakal kes auf. So tritt im Stadtbild von Neuenburg die rotgelbe Farbe des Bausteines von Hauterive auf fällig hervor. Der Kalk muß ebenfalls als Schot termaterial dienen, während im Mittelland zu die sem Zweck die Kieslager herangezogen werden; da her im Sommer die ungleich lästigere Staubplagc auf den Straßen der Juratäler. Wo der Bauer des Mittellandes die Hofstatt mit einem Lattenzaun umgibt, der Hirte auf den Nagelfluhhöhen am Al- Pcnfuß den Weidebezirk durch ein Flechtwcrk aus Holz abgrenzt, da fügt der Jurassier die Kalk brocken zur lockern Mauer, die weithin sichtbar seine Viehweiden umschließt. Im Städtebau des Mittellandes herrscht das eintönige Grau des Sand steins; am Fuße der Alpen hat auch die Nagel fluh für Gebäude und Straßenmauern Verwen dung gefunden. Den Tcssinern stellt die Gneis landschaft des Livinentales, des Verzasca- und Maggiatales einen beneidenswerten Reichtum des besten Bausteines zur Verfügung. Die massiv gebau ten Häuser tragen häufig ein Dach aus dünnen Natron Thermen Soolbäder Abhängigkeit der Bauten von der Kc- steinSart des Bodens