67 Hirt 103 Millionen Franken beteiligt. Der Weizen stammt zum weitaus größten Teil aus Südrußland, Rumänien und Argentinien, Hafer und Mehl aus Deutschland. Die Weizensendungen gelangen auf dem Seewege nach Genua und mit der Gotthard- bahn in die Schweiz. In neuerer Zeit gehen sic infolge ungenügender Transporteinrichtungen in Genua immer häufiger über Marseille-Genf oder um Westeuropa herum den Rhein aufwärts bis Mannheim, und von hier mit der Bahn nach Basel. Der Umstand, daß mehrere Länder sich an der Getreidelieferung beteiligen, sichert der Schweiz eine große Regelmäßigkeit der Zufuhr; hat das eine Land eine Mißernte, so treten die andern in die Lücke. Mit der Verkehrserleichternng der Neuzeit ist nicht nur das Brot billiger geworden; es be wegen sich auch die Preisschwankungen in recht engen Grenzen. Kartoffelbau. Der Kartosfelbau ist in der ganzen Schweiz, vorwiegend aber im westlichen Mit telland, verbreitet. Der Erlrag wird zur Volksernäh rang, zur Herstellung von Branntwein, zu einem großen Teil auch zur Schweinemast verwendet. Die Kleinbrennereien der früheren Zeit förderten den L-chnapsverbrauch in solchem Maße, daß er geradezu ein Landcsunglück bedeutete. Das Alkoholmonopol räumt jetzt dem Bunde allein das Recht zur Fabri kation und zum Verkauf des Kartoffelbranntweins und des Spiritus ein. Gemüsebau. Einzig in der Nähe der Städte und der Konservenfabriken beansprucht der Gemüse- r bau, entsprechend dem stärkern Bedarf, größere und zusammenhängende Flächen. Dazu kommt eine Eiu luhr im Wert von 10 Millionen Franken; daran daben die frühen Gemüse aus Südsrankreich und Rordafrika einen bedeutenden Anteil. Zuckerrübenbau. Neben den Ländern mit Kartoffeln Gemüse Zuckerrüben