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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

IV. Das Jch als Massenteilchen 73 
Dies Auf und Ab des Stimmungsbarometers gehört nun einmal 
mit dazu. Zufriedenheit ist eine Quelle erhaltender Kräfte im 
Staatsleben, die ergiebigste Quelle für die vorwärtstreibenden Kräfte 
aber ist das Mißvergnügen. Beide Kraftquellen sind für die Gesund- 
erhaltung des Staatslebens unentbehrlich. Im monarchischen Vor- 
kriegsstaat war die Zufriedenheit, das satte Behagen am rasch sich 
mehrenden Erwerb und an der stetigen Hebung der Lebenshaltung 
ganzer Volksschichten, zu einseitig stark geworden. Die Parteien 
waren erstarrt zu Interessen-Vertretungen der verschiedenen Wirt- 
schaftsschichten, die um Sondervorteile auf Tod und Leben mit- 
einander rauften, den Blick für die schicksalhaften Ziele und Ge- 
fahren der Volksgemeinschaft aber verloren hatten. Aus dieser 
Erstarrung mußten wir einmal heraus, wenn wir als Staatsvolk 
noch eine Zukunft haben sollten, und die Weltgeschichte liebt dra- 
stische Mittel, um untauglichen Organen klar zu machen, was sie 
gutwillig nicht einsehen wollen. Unsanft, wie die Weltgeschichte 
unsere Parteien und die zugehörigen Massenteilchen durcheinander 
gerüttelt hat, ist es begreiflich genug, daß man ssich allerseits noch 
nicht wieder zurechtfinden kann. Aber daraus, daß die Zeit des 
Überganges für manche Partei und manches Ich unbehaglich im 
höchsten Grad ist, darf noch nicht geschlossen werden, die Ent- 
wicklung sei auf falschen Wegen. 
Gesund wird die Entwicklung sein, wenn sie sich vollzieht im 
Sinne der veränderten Lage und Aufgabe des deutschen Staats- 
volkes, das will sagen, wenn sie dazu mithilft, das Volk immer 
mehr darüber aufzuklären: daß es hinfort nicht mehr aus einer 
Wolke mystischen Gottesgnadentums Erleuchtung über seine Zukunft 
erhoffen darf, sondern daß es in seiner eigenen Brust seines Schick- 
sals Sterne suchen muß. Selbstregierung ist unlösbar verknüpft 
mit Selbstverantwortung. Reibungen und Erschütterungen wird es 
beim Hineinwachsen in diesen neuen Zustand immer geben. Ge- 
fährlich könnten sie nur dann werden, wenn die durcheinander ge- 
rüttelten Parteien sich zu Interessen-Vertretungen großer Wirt- 
schaftsschichten rückbilden sollten; denn auf die Dauer läßt sich, 
zumal im entwaffneten Staat, eine Wirtschaftsschicht von der andern 
nicht regieren. Und auch die Möglichkeit des Wechsels schafft hier 
keine gesunde Abhilfe. Wenn das einzige Ziel der Parteien ist, zur
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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