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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

Object: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1004499035
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18411
Document type:
Monograph
Title:
Moratorien und andere Sonderregelungen des Zahlungsverkehrs im Auslande
Edition:
Dritte vervollständigte Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Liebheit & Thiesen]
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (verschiedene Seitenzählungen)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Ungarn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

— 114 — 
Gleichgewichtszustand annähernd erreicht ist, wenn sämtliche 
Reibungswiderstände, was bekanntlich Zeit in Anspruch nimmt, 
überwunden sind, so kann man jetzt Schumpeters Äußerung 
auch so auffassen, als ob durch die lange Dauer, und zwar 
eine sehr lange Dauer der Depressionsperiode, wodurch schließ- 
lich die Wirtschaftssubjekte veranlaßt werden, an irgendwelche 
Änderungen ihrer wirtschaftlichen Lage in der Zukunft nicht 
mehr zu denken, die Voraussetzungen der Schumpeterschen 
Statik erst geschaffen werden. Der: individuelle Charakter 
derselben und der Widerspruch, der dadurch entsteht, daß 
Schumpeter die hierfür gemachten Aussagen generell ver- 
wenden will, zeigt sich hier wieder in aller Klarheit. 
Nunmehr müssen wir uns noch mit Schumpeters Stellung 
zu Böhm-Bawerks zweitem Grunde — der Unterschätzung 
zukünftiger Genüsse und damit auch der Mittel, die zu ihrer 
Befriedigung dienen, infolge lückenhafter Vorstellung, Willens- 
schwäche und Rücksicht auf die Kürze des menschlichen 
Lebens!) — beschäftigen. 
£_Schumpeter leugnet zunächst diese Tatsache für die 
Statik. Er argumentiert: „In steter Rotation wechseln sich da 
die Wirtschaftsperioden mit stets sich im Prinzipe gleichbleiben- 
den Erträgen ab. Ein psychisches Geringersehen künftiger 
Bedürfnisse müßte sich für jedes Wirtschaftssubjekt rächen“?). 
„Wer den doppelten Rhythmus von Bedürfnissen und Be- 
friedigungsmitteln begreift, der kann die Konsequenz daraus, 
daß eine einseitige Verschiebung beider nur schadet, vielleicht 
im konkreten Falle verachten, aber nicht prinzipiell ablehnen“3) 
immer abgesehen vom persönlichen Risiko des‘ Erlebens%). 
Wir meinen, hierüber läßt sich bereits streiten. Ob die 
Leute den doppelten Rhythmus von Bedürfnissen und Befrie- 
digungsmitteln begreifen, das ist eine Frage, die sich auf rein 
logischem Wege nicht lösen läßt. Sicherlich, es leuchtet ein, 
daß das Wirtschaftssubjekt, wenn die Wirtschaft dauernd ohne 
Änderung abläuft, schließlich eingehämmert bekommt, daß 
auch in der Zukunft alles so wie heute sein wird und es sich des- 
ı) Böhm-Bawerk, Posit. Theorie, S. 332/37. 
1) Schumpeter, Entwicklung, S. 46. *) ebda., S. 45/46. *) ebda., S. 45;
	        

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Statische Oder Dynamische Zinstheorie? Deichert, 1928.
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