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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

in den Städten die 11 ftündige Arbeitszeit eingehalten, wenn auch auf dem Lande 
Arbeitszeiten bis zu 14 und 15 Stunden Vorkommen. Die Feftfetzung einer 
Maximalarbeitszeit ift berechtigt und wünfchenswert zum Schutze der Heim- 
arbeiter vor Ausbeutung ihrer Kraft durch Verleger und Fabrikanten. Die 
Eigenart der Heiminduftrie bedingt dabei jedoch nicht nur oft einen tiefen Ein- 
griff in das engere Familienleben, fie wird auch in ihrer Eigenfchaft als Saifon- 
oder Nebenarbeit befonders empfindlich getroffen. Der Heimarbeiter, der nach 
langer Flaue die Saifon, wenn auch mäßig, ausnutzen will, ift daran behindert 
durch die Maximalarbeitszeit, ebenfo wie er ein im Laufe des Arbeitstages 
eingetretenes notwendiges Verfäumnis durch abendliche Überftunden nicht 
einholen kann. Das hat dem Maximalarbeitstag in Anrath unter den Haus 
arbeitern, die in den letzten Jahren unter der fchlechten Konjunktur arg zu 
leiden hatten und den nur feiten eintretenden Gefchäftsauffchwung gehörig 
ausnutzen wollten, viel Feinde gefchaffen. In der Tat wird hier noch im Laufe 
diefes Jahres (1913) die Befchränkung der Arbeitszeit aufgehoben und Strom 
nur nach Zählern geliefert werden. 
Eine günftigere Beurteilung verdient unter allen Umftänden der Lohn- 
tarif, der auch in Anrath gleichzeitig mit der motorifchen Kraft eingeführt 
wurde. Die angemeffenen Stücklohnfätze des Tarifs find u. a. eine hinreichende 
Gewähr dafür, dafz die Arbeitszeit nicht über Gebühr ausgedehnt wird. Frei 
lich wird gegenwärtig in Anrath auch der fozialpolitifche Wert des Lohn 
tarifs in der Bandwirkerei ftark angezweifelt, aber aus einem eigenartigen 
Grunde. Der Tarif, der den Crefelder Fabrikanten mehr oder weniger aufge 
zwungen wurde, hat bei diefen ein ftarkes Mißbehagen hervorgerufen, fo daß 
fie jetzt ihre Arbeitsaufträge viel mehr den bergifchen als den Anrather 
Arbeitern zuwenden. Das bedeutet für die Anrather, die von den Crefelder 
Fabrikanten ganz abhängig find, einen fchweren Verluft, der aber 
trifchen Antrieb eine Schutzwehr gegen mancherlei wirtfchaft- 
lichc Gefahren. 
Daß gerade in der Seidenbandweberei die Elektrizität Eingang gefunden 
hat, erklärt fich aus der Technik der Seidenbandwebftühle. Diefe ift 
derart, daß diefclben Webftühle für Fabrik- und Hausinduftrie in Frage 
kommen, auch an die alten Stühle fich verhältnismäßig leicht die elektrifche
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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