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Antike Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

Object: Antike Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1004921209
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18251
Document type:
Monograph
Author:
Schander, Carl Friedrich Albert http://d-nb.info/gnd/105516362X
Title:
Statistische Angaben über die hauptsächlich am Weltverkehr beteiligten Länder
Place of publication:
Kiel
Publisher:
Druck von Schmidt & Klaunig
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (73 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
X. Zusammenstellung der Ausgaben der Großmächte für die Landesverteidigung in den letzten zehn Jahren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

Ägypter, Metalle als Tauschmaß. 
11 
hervorgingen, dürfte sich der Beamtenstand mit diesen, die nicht 
selbst Hand anlegten, sondern nur Unternehmer waren, ausgesöhnt 
haben. In diesem Feudalstaat mit seinem stark bureaukratischen 
Einschlag nahmen die Metalle im Güterverkehr noch immer keine 
einzigartige Rolle ein, Gold und Kupfer waren nur Waren. Doch be 
gannen sie allmählich alsTauschmaß, wenn auch nicht alsTausch- 
mittel zu dienen. Wenn zwei Menschen miteinander tauschen woll 
ten, taten sie das nun in der Weise, daß sie die Waren in Kupfer 
abschätzten und von ihnen so viel nahmen, daß jede das gleiche 
Metallquantum repräsentierte. Unter diesen Umständen konnte das 
Bedürfnis nach einer Vermehrung des vorhandenen Metalls zu 
Zahlungszwecken nicht eintreten, was in unserem Wirtschaftsleben 
häufig Veränderungen in der Kaufkraft des Geldes bewirkt. Doch 
selbst in der folgenden Periode, als das Metall bereits Zahlungs 
mittel geworden war, spielten die Naturalleistungen in Ägypten 
immer noch eine große Nolle. 
Das eben geschilderte Wirtschaftssystem wurde durch internatio 
nale Beziehungen umgewandelt. Die Feudalordnung hatte zu 
Verwicklungen geführt, die es asiatischen Stämmen ermöglichten, 
in Ägypten einzufallen und in einem Teile des Landes die soge 
nannte Hyksosherrschaft zu errichten. Als zu Anfang des 16. Jahr 
hunderts zur Zeit des neuen Reichs die Hyksos nach Asien ver 
trieben worden waren, begannen die Ägypter, welche ihnen folgten, 
Expansionspolitik zu treiben. Die Kriege mit den Asiaten brachten 
Sklavenmassen nach Ägypten, die bei den großen Bauten neben 
den freien und halbfreien Arbeitern Verwendung fanden. Die 
Zahl der Söldner wurde vermehrt, worin man zunächst wohl kein 
Zeichen des Verfalls sehen muß, da es sich ja um Kriege handelte, 
welche vor allem den oberen Klassen Vorteil brachten und nicht 
etwa den untern neue Bauernhufen verschaffen sollten. Derartige 
Kriege führt man auch heute vorwiegend mit Söldnern, so Eng 
land in seinen Kolonien, auch Deutschland sucht sich ja in seinen 
Kolonialkriegen ohne das eigentliche Volksheer zu behelfen. Die 
Söldner, welche besonders aus Libyen nach Ägypten kamen, wur 
den angesiedelt und bildeten eine erbliche Kaste, die ebenso wie 
die Priesterkaste, deren Bedeutung immer mehr wuchs, abgaben 
freien Grundbesitz hatte, der teilweise verpachtet wurde. Mit 
diesen Söldnerheeren kamen die Ägypter bis an den Euphrat. 
Die Völker Syriens, die sich durch Handel und Industrie aus 
zeichneten, unter ihnen die Phöniker, unterwarfen sich. Cypern
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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