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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

95911 
Die Fortschritte der Bimienschisfahrtsstraßeu. 
3. im Elbverbande zur Herstellung von Fahrwassertiefen; 
a) in der Elbe, welche bei dem niedrigsten Wasserstande des Jahres 1904 1,10 in 
oberhalb und mindestens 1,25 in unterhalb der Saalemündung betragen sollen; 
d) zum Ausbau der Saale von der Einmündung des geplanten Verbindungskanals 
mit Leipzig in der Nähe von Kreypau bis Halle für Schiffe von mindestens 400 t 
Tragfähigkeit sowie zur Verbesserung des Fahrwassers von Halle bis zur Mün 
dung in die Elbe. 
Es ist zu erwarten, daß mit der endgültigen Einführung der Schiffahrtsabgaben, die 
freilich noch immer viele und erbitterte Feinde haben, eine ganz neue Ära der Entwickelung 
der deutschen Binnenschiffahrt beginnen wird — hoffentlich eine erfreuliche! 
In Österreich wurde im ersten Anfange des Jahrhunderts ein energischer Anlauf 
zur Schaffung eines großartigen, neuen Kanalnetzes genommen, dem jedoch bis heute nicht 
die Verwirklichung gefolgt ist. 1901 legte die österreichische Regierung dem Parlament 
einen Antrag zur Durchführung von Wasserstraßen und Flußregulierungen vor, der 
auch in beiden Häusern genehmigt wurde. Dieses Wasserstraßengesetz vom 11. Juni 1901 
setzte die Erbauung des Donau —Oderkanales, des Donau—Moldaukauales nebst 
Kanalisierung der Moldaustrecke Budweis—Prag, des March — Elbekanales nebst 
Kanalisierung der oberen Elbe von Pardubitz bis Melnik, des Oder—Weichsel- und 
Weichsel—Dnjcstrkanales fest. Die Wahl der Tracen, der Ausgangs- und Endpunkte 
wurde der Regierung überlassen. Eine in Wien aufgestellte Direktion für den Bau der Wasser 
straßen hatte die notwendigen Studien und Vorarbeiten durchzuführen und die Projekte zu ver 
fassen; hierbei ergaben sich aber eine Menge Schwierigkeiten rechtlicher, technischer und 
finanzieller Natur; es erstanden dem Projekte zahlreiche Gegner, welche auf die Unmög 
lichkeit einer Rentabilität hinwiesen und die Anlegung von Massengüterbahnen an Stelle 
der Kanäle befürworteten: es verringerte sich allmählich die Lust zum Bau von Kanälen, 
zumal da auch politische Fragen damit verquickt würden, und die Folge davon war, daß 
bis ans einige Vorbereitnngsarbeiten bis heute nichts von jenem Progamm verwirklicht 
worden ist. 1911 wurden sogar der Donau—Moldau- und der March —Elbekanal end 
gültig zurückgestellt, und nur der Donau—Oder—Weichsel—Tnjestrkanal soll demnächst 
geschaffen werden. Mit den Weichsclregulierungsarbeiten und dem Krakauer Hafenbau 
ist bereits begonnen worden. 
Sind in Deutschland und Österreich die Fortschritte des Binnenschiffahrts- und Kanal 
wesens seit der Jahrhundertwende im wesentlichen noch als Wechsel auf die Zukunft zu 
betrachten, so gilt für die übrigen Kulturländer genau dasselbe, denn überall hatte man 
3—4 Jahrzehnte lang den Ausbau des Binnenwasserstraßennetzes zugunsten des Eisen 
bahnnetzes nur allzusehr vernachlässigt. Allenthalben geht man mit großartigen Ideen 
um, deren Verwirklichung eine ganz neue Epoche der Binnenschiffahrt bedeuten würde, 
aber allenthalben ist man auch, wie in Süd deutsch land, über die Erwägungen auf dem 
Papier noch nicht wesentlich hinausgekommen. Es können hier unmöglich alle die weit 
blickenden Projekte von einschneidender Bedeutung erörtert werden, wie sie insbesondere 
in Österreich-Ungar», Frankreich, England und in den für gewaltige Kanalbauten so be 
sonders gut geeigneten Ländern des europäischen und asiatischen Rußlands sowie in Nord 
amerika seit geraumer Zeit erörtert und immer aufs neue diskutiert werden. Nur einiges 
Wenige über ein paar tatsächlich bereits gesicherte Kanalisierungen und Kanalbauten sei 
daher mitgeteilt. 
In England bewältigen die Kanäle den siebenten Teil des Gesamtgüterverkehrs 
des Landes. Unter ihnen ist der 1894 eröffnete Manchester-Schifsskanal weitaus der wich 
tigste. 1906 wurde eine „Royal Commission of Canals and Watenvays“ ernannt, die 
über alle möglichen Kanalfragen und auch über den von vielen Seiten befürworteten Ankauf 
der meist im privaten Besitz befindlichen Kanäle durch den Staat beraten sollte. Über das 
Beraten ist man aber leider bisher noch nicht hinausgekommen, und für die nächsten Jahre 
ist eine Änderung dieser Zustände auch schwerlich zu erwarten. — Anderswo in Europa
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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