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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

959xx Die Luftschiffahrt. 
auf und baute mit Hilfe des Kriegsministeriums ein neues Aluminiumluftschiff von 41 m 
Länge, 13,5 m Durchmesser und 3250 cbm Inhalt, das aber bei seinem ersten Aufstieg 
am 3. November 1897 durch den zu kräftigen Wind zum Scheitern gebracht und vollständig 
zertrümmert wurde. 
Gleichzeitig mit Schwarz arbeitete jedoch in gleicher Richtung der Mann, der dem 
großen Gedanken der lenkbaren Luftschiffe schließlich als erster zum Siege verhalf, der 
General der Kavallerie Graf Ferdinand v. Zeppelin, der sich etwa seit 1892 mit dem 
Problem beschäftigte. Er wollte ebenfalls ein gewaltiges Luftschiff aus Aluminium herstellen 
(„starres System"), doch wurden seine Ideen von einer militärischen Prüfungskommission 
und im Verein deutscher Ingenieure äußerst ungünstig beurteilt und als phantastische Torheit 
belächelt. Zeppelin aber ließ sich nicht beirren und baute, zumeist aus eignen Mitteln, das 
erste seiner riesenhaften, heute jedem Kinde wohlbekannten Luftschiffe. Am 2. Juli 1900 
unternahm das 128 m lange und 11300 cbm fassende Fahrzeug auf dem Bodensee bei 
Friedrichshafen einen ersten Aufstieg von 17, am 
17. Oktober einen zweiten von 80 Minuten Dauer, 
wobei geschlossene Kurven beschrieben wurden. Seit 
wärts vom Luftschiff waren Luftschrauben ange 
bracht, die durch zwei Daimlermotoren von 11,5 PS 
in Bewegung gesetzt wurden. — Mit einem neuen 
Luftschiff von gleichen Abmessungen, das aber be 
deutend kräftigere Motoren (35 PS) besaß, wurde 
dann erst am 17. Januar 1906 der Aufstieg wieder 
holt, der jedoch unglücklich endete, da das von stür 
mischem Wind abgetriebene Luftschiff an ungeschütz 
ter Stelle landen mußte, wo es in der Nacht vom 
Sturm völlig zerstört wurde. Schon am 9. Oktober 
1906 konnte aber ein drittes Luftschiff, das genau 
nach dem Muster des vernichteten gebaut war, einen 
abermaligen erfolgreichen Aufstieg wagen, und es 
zeigte sich, daß das Fahrzeug durchaus sicher fahren 
konnte und die beträchtliche Eigengeschwindigkeit 
von 15 m in der Sekunde entfaltete. — Nun ver 
stummten die Zweifel allmählich; das Reich baute 
dem Grafen eine schwimmende Ballonhalle auf dem 
Bodensee, und nach Vornahme einiger Verbesse 
rungen tvar das Luftschiff am 30. September 1907 
imstande, eine glückliche Fahrt von sieben Stunden Dauer zu unternehmen. Zeppelin baute nun 
mehr ein viertes, noch größeres Luftschiff (136 in lang, 13 m Durchmesser, 15000 cbm In 
halt), daS nach einer kleinen Probefahrt (20. Juni 1908) plötzlich am 1. Juli 1908 ganz 
unvermutet eine sensationelle Reise vom Bodensee bis nach Luzern und wieder zurück un 
ternahm, die durch Täler und über Berge, zuweilen gegen einen recht kräftigen Gegenwind, 
mit glücklichstem Erfolg vonstattcn ging und Zeppelins Triumph entschied. Ter greise 
Graf, der eben in jenen denkwürdigen Tagen, am 8. Juli, seinen 70. Geburtstag feierte, 
erbot sich nun zu einer 24stündige» Versuchsfahrt, deren Erfolg über den Ankauf des 
Luftschiffs durch das Deutsche Reich entscheiden sollte. Diese berühmteste aller Luftfahrten 
neuer Zeit ging unter der fieberhaften Spannung des ganzen deutschen Volkes, ja, unter 
Anteilnahme der ganzen Welt, am 4. und 5. August 1908 vonstatten: in stolzem Flug 
legte das Fahrzeug unter unbeschreiblichem Jubel der durchflogenen Ortschaften die in 
Aussicht genommene Strecke rheinabwärts vom Bodensee bis nach Mainz zurück, um dann 
aber auf dem Rückwege, als es in Württemberg bei Echterdingen eine Zwischenlandung 
vorgenommen hatte, vom Wirbelwind erfaßt, durch atmosphärische Elektrizität in Brand 
gesteckt und völlig zerstört zu werden. Den furchtbaren Schlag verwandelte die Opfer 
freudigkeit des deutschen Volkes in den stolzesten Triumph: nach wenig Wochen konnte 
856. Gros von Zeppelin.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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