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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
1831288826
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-230774
Document type:
Monograph
Author:
Passow, Richard http://d-nb.info/gnd/116052732
Title:
Kartelle
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
176 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

149 
werbe nicht ruiniert werden sollen, so bleibt nur übrig, die Fest- 
legung der Einzelheiten der indirekten Besteuerung aus den Amts- 
zimmern der Bureaukratie in die Hände der sachverständigen Ge- 
werbegenossen zu legen. Nur derjenige, der das Gewerbe aus prak- 
tischer Erfahrung bis in alle Einzelheiten kennt, wird die Höhe, die 
Methoden und die Stufen indirekter Produktionssteuern so bezeichnen 
und festlegen können, wie es notwendig ist, um Gewerbe und Reichs- 
finanzen gedeihen zu lassen. Auf diesem Grundgedanken beruht die 
Idee der Steuergemeinschaften‘“?!). B. macht seinen Vorschlag lediglich 
im Interesse der Reichsfinanzen, er sieht aber voraus, daß solche 
Steuergemeinschaften auch die Regelung der wirtschaftlichen Ver- 
hältnisse ihrer Branche übernehmen würden. „Die Gewerbeleitung 
hat vom Staat nur das Recht der Besteuerung delegiert erhalten. 
Es ist weder notwendig noch erwünscht, daß sie sofort auch das 
Recht verliehen bekommt, in den Produktionsprozeß der Gewerbe- 
genossen einzugreifen. Dieses Recht wird ihr sehr bald von den 
Gewerbegenossen selbst übertragen werden. Sie werden darum bitten 
und flehen. Es muß nur von vornherein durch die Verfassung dafür 
gesorgt werden, daß die Gewerbeleitung verpflichtet wird, die Re- 
gelung der Produktion zu übernehmen, wenn eine die Mehrheit der 
eingeschätzten Steuern vertretende Menge von Gewerbegenossen das 
beantragt ... Also nicht durch den Zwang der Gesetzesvorschriften 
soll aus der Steuergemeinschaft auch eine Produktionsgemeinschaft 
werden, sondern nur auf den Wunsch der Gewerbegenossen“ 2), 
Später®) ist Bernhard noch einmal auf den Gegenstand 
zurückgekommen. Er bemerkt dabei: „Ich war damals der Meinung, 
daß der Staat an die Stelle aller Produktionssteuern und vielleicht 
sogar auch an die Stelle der Steuern aus gewerblichem Einkommen 
einfach eine Pauschalsteuer ausschreiben sollte und daß die Vertei- 
lung dieser Steuern auf die einzelnen Branchen durch den Wirt- 
schaftsrat nach Anhörung der Interessenten, gewissermaßen als Er- 
gebnis eines Kampfes zwischen sämtlichen Branchen auferlegt werden 
könnte. Ich habe mich inzwischen überzeugen lassen, daß die Ein- 
wände, auf diese Weise könne kein gerechter Schlüssel gefunden 
werden, tatsächlich richtig sind. Ich konnte auch dem Einwand nicht 
jede Berechtigung versagen, daß auf diese Weise der Staat unter 
Umständen seine Steuerhoheit vollkommen aus der Hand gab und 
sie auf Interessentenvereinigungen übertrug. Aber einer der Gründe, 
la. a. O., S. 15. 
?) S. 28. 
') Magazin der Wirtschaft. 1927, S. 620
	        

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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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