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Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Meistbegünstigung im modernen Völkerrecht
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Begriff der Meistbegünstigungsklausel
  • III. Die Voraussetzungen des Meistbegünstigungsanspruchs
  • IV. Das Ziel des Meistbegünstigungsanspruches
  • V. Besonderheiten der bedingten Meistbegünstigungsklausel (Reziprozitätsklausel)
  • VI. Das Anwendungsgebiet der Meistbegünstigungsklausel
  • VII. Das Problem der grundsätzlichen Geltung des Meistbegünstigungsprinzips

Full text

56 VI. Das Anwendungsgebiet der Meistbegünstigungsklausel, 
klausel. In Zoll-, Niederlassungs- oder Konsularverträgen reicht also ihr 
Umfang grundsätzlich über dieses Gebiet nicht hinaus, 
Regelt umgekehrt ein Staat gewisse Materien nicht in allgemeinen 
Handelsverträgen, sondern behält er sie stillschweigend Spezialver- 
trägen vor, z.B. Niederlassungs-, Konsular-, Schiffahrts- oder Luft- 
verkehrsverträgen, so ist selbstverständlich die Meistbegünstigungs- 
klausel des allgemeinen Handelsvertrages auf diese Gebiete nicht aus- 
zudehnen. 
Es ist also bei der Auslegung der Klausel nicht nur auf die Fassung 
der Formel selbst, sondern auch auf den Zusammenhang, in dem die 
Klausel auftritt, zu achten. Es sei hier auf die seinerzeit viel erörterte 
Frage* hingewiesen, ob durch Art. 11 des Frankfurter Friedensvertrages? 
auch der Zutritt deutscher Staatsangehöriger, insbesondere deutscher 
juristischer Personen zu den französischen Gerichten geregelt wurde. 
Der Pariser Appellationsgerichtshof verneinte die Frage, Der Kassations- 
hof vertrat indes im Urteil vom 14. März 1895 die weitere Auslegung des 
Artikels. Er folgerte aus dem Einleitungssatz: 
„da die Handelsverträge mit den verschiedenen Staaten Deutsch- 
lands aufgehoben sind, ...“ 
daß Art. ır die durch den Krieg aufgehobenen Handelsverträge, auf 
Grund welcher juristische Personen der deutschen Staaten Zutritt zu 
den französischen Gerichten hatten. auch in dieser Hinsicht ersetzen 
solle. 
2. Verhältnismäßig klar bestimmt ist das Anwendungsgebiet der- 
jenigen Klauseln, in denen die Meistbegünstigung ausdrücklich für sämt- 
liche Gegenstände oder wenigstens für ein großes, deutlich umrissenes 
Gebiet des Handelsverkehrs versprochen wird (sog. Generalklausel). 
Vgl. z.B. das Meistbegünstigungsabkommen zwischen dem Deutschen 
Reiche und Bulgarien vom 8. Sept. 1921, Deutsches Handelsarchiv 
t923, S. 610: 
„Zwischen Deutschland einerseits und Bulgarien andererseits 
werden die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen vom 9. Aug. 1921 
ab auf der Grundlage der Gegenseitigkeit und der Klausel der meist- 
begünstigten Nation in allen Beziehungen geregelt.“ 
* Vgl. SCHWEINFURTHE: a. a. O. S. 36ff.; FuLD: a. a. O., S. 363ff.; WITTMAACK: 
ım „Recht“ 1910, S. 473- 
3 Art. 11: „Da die Handelsverträge mit den verschiedenen Staaten Deutsch- 
lands durch den Krieg aufgehoben sind, werden die französische und die deutsche 
Regierung zur Grundlage ihrer Handelsbeziehungen den Grundsatz der gegen- 
seitigen Behandlung auf dem Fuße der meistbegünstigten Nation nehmen. In 
diesem Grundsatz sind einbegriffen die Eingangs- und Ausgangsrechte, der durch- 
gehende Verkehr, die Zollformalitäten, die Zulassung und Behandlung der Unter- 
:anen beider Nationen und der Vertreter derselben. *t
	        

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Die Meistbegünstigung Im Modernen Völkerrecht. Springer, 1930.
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