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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

117 
Entwickelung durch Schleifen. 
Nord-*) und Südamerika. In ausgedehntestem Maße sind sie bei der oben schon be 
sprochenen Peruanischen Zentralbahn Lima-Oroya zur Anwendung gebracht. In kühnen 
Zickzacklinien sind hier die steilen Kordillerenabhänge genommen, wohl das großartigste 
Beispiel dieser Art von Linienentwickelung. Jede der Kopfstationen ist hier mit einer 
Drehscheibe ausgestattet, auf der die Zuglokomotive „gedreht" wird, so daß sie stets 
mit dem Schornsteine voran den Zug befördert. Fehlt die Drehscheibe, so muß auf jeder 
Station ein Umsetzen der Lokomotive erfolgen, oder diese zieht und schiebt abwechselnd den 
Zug (S. 94). Die Kopfstationen sind ein Übelstand. Sie verlangsamen nicht nur den 
Betrieb, sondern machen ihn auch unbequem und nicht ungefährlich. 
Für Gebirgsbahnen des durchgehenden Verkehres stellt sich deshalb die Serpentine 
mit Wendekurven, das ist die Schleife, im allgemeinen zweckmäßiger, wenngleich meistens 
teurer in der Anlage durch die erforderlich werdenden Kunstbauten an den Wendepunkten. 
Eine derartige Schleife beginnt in der Regel in einem stark ansteigenden Thale, da, wo 
82. Dir Triberger Kchtrifcn aus der Vogelschau. 
die Linie nur noch wenig über der Thalsohle oder dem Hochwasserspiegel liegt, wo sie 
also tiefer nicht mehr angeordnet, aber doch noch mit dem zulässig kleinsten Krümmungs 
halbmesser aus ihrer Richtung in die Umkehr abgelenkt werden kann. Gewöhnlich erfolgt 
diese Richtungsumkehr (um 180°) durch einen Kehrtuunel, da eine offene Führung seltener 
möglich ist. Die Bahnlinie zieht sich nun rückwärts, d. h. thalabwärts, jedoch unter stetigem 
Steigen, bis sie in einer Seitenschlucht mittels eines stark gekrümmten Einschnittes oder 
Tunnels sich wieder um 180° wenden und in die ursprüngliche Richtung thalanfwärts 
einbiegen kann. In dieser verläuft sie nun weiter, aber in wesentlich höherer Lage als 
in den beiden ersten Strecken. Denkt man sich die Schleife senkrecht durch eine Ebene 
durchschnitten, so trifft diese dreimal die Bahn. Bei der Fahrt durch eine Schleife macht 
es einen eigentümlichen Eindruck, an gewissen Stellen des Thales drei Bahnlinien in ganz 
verschiedener Höhenlage zu erblicken. Fährt man gerade über den mittleren Schleifenzug, 
so sieht man hier und da die untere eben verlassene Gleisbahn und über sich den noch zu 
passierenden Bahnkörper. Wer eine solche Stelle ohne Eisenbahnkarte zum erstenmal be- 
*) Die Northern Pacificbahn überwand früher den 1210 m über betn Meeresspiegel ge 
legenen Stampedepaß in der Sierra Nevada durch Spitzkehren. Sie unterfährt ihn jetzt in einem 
330 m tiefer gelegenen 3 bin langen Tunnel.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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