Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Ausbildung ber Fahrbahn. 
141 
Oberbau. 
.Eisenbahnen sind Spnrbahnen. Verschiedentlich findet man in der Litteratur ihre 
Anfänge zurückverfolgt bis in die graue Vorzeit, als die Ägypter ihre Pyramiden, die 
Inder ihre Riesentempel bauten und die alten Griechen ihre Opferfeste und nationalen 
Volksspiele feierten. Bei jenen Völkern sehen wir allerdings schon Spurwege, d. h. durch 
Plattenreihen gebildete Fahrbahnen oder in Stein gearbeitete Rillen, auf bezw. in denen 
am Nil Lastfuhrwerke, im Hellas Fest- und Opferwagen sich bewegten. Die in den felsigen 
Berghängen Griechenlands erhaltenen Spurwege zeigen in der Umgebung von Delphi, 
Eleusis u. s. w. eine Tiefe von 5 bis 7 am; sie sind an verschiedenen Stellen sogar mit 
regelrechten Ausweichrillen versehen. Dieses scheint auf eine künstliche Herstellung hin 
zudeuten, wenngleich es noch 
wahrscheinlicher sein wird, daß 
alle diese Rillen durch natür 
liche Abnutzung hervorgerufen 
wurden. Auch in unserer Zeit 
sehen wir derartige Rillenbil 
dungen vor sich gehen. So 
zeigte beispielsweise eine ver 
kehrsreiche Londoner Straße, 
welche mit Granitplatten belegt 
worden war, schon nach drei 
Jahren die Rillenspur. Die 
Wegeanlagen der Alten gerieten 
mit dem Verfall jener Völker 
in Vergessenheit und können 
daher nicht als die Vorläufer 
der späteren eisernen Spur 
bahnen angesehen werden. Als 
solche könnten eher schon die im 
Mittelalter in den deutschen 
Bergwerken, im Elsaß, Harz, 
in Sachsen und anderen Orten 
benutzten Holzgleise betrachtet 
werden, wie dies auch zahlreiche 
Schriftsteller thun. Derartige 100 golibaljn in einem deutschen KerswerKe des 18. Jahrhunderts. 
Holzbahnen bestanden aus zwei Aus der Cosmographey von Sebastian Màster, isso. 
Längsbalken, die in gleichem 
Abstande voneinander auf Querhölzern befestigt und an manchen Orten zur Schonung des 
Holzes entweder in ganzer Länge oder nur in den Krümmungen mit Eisenstreifen beschlagen 
waren. Auf ihnen wurden die kleinen Erz- undKohlenwagen, Hunde genannt, durch Menschen 
kraft geschoben (Abb. 100). Außer Sebastian Münster überliefert unsdie allgemeine Anordnung 
dieser Bahnen unter Beifügung von Abbildungen das „Bergwerksbuch" von Ettonhardi 
(1556), sowie das von Agricola (Chemnitz 1557). Hier ist von einem Reibuagel die Rede, 
durch den die Wagen in den dunklen Stollen und Gängen der Berge sicher geführt wurden. 
Eine der ursprünglichsten Gleisarten — hölzerne Laufbahn ohne jegliches Eisen — 
steht noch heute in der Apostelgrube Brad-Siebenbürgen in Benutzung. Rundstämme 
bilden die Schienen, auf denen plumpe „Hunde" laufen, deren kleine, aber breite Räder 
(richtiger Rollen) zwecks Spurhaltens in der Mitte ausgekehlt sind. Die Weichen besitzen 
nur eine Zunge (um einen Endpunkt drehbares Rundholz), sind also von denkbar ein 
fachster Bauart. Die Bewegung der Hunde erfordert wegen der starken Reibung und 
der kleinen Laufrollen große Kraftanstrengung. Das Osnabrücker Gleismnseum besitzt 
eine derartige alte, aus Ungarn stammende Weiche mit Karren.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.