Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Gußeiserne Schienen. 
143 
103. ffiicrs gußeiserne 
Winkeischirne, 1776. 
heute sind derartige Schienenwege in einigen Gegenden Englands für Kohlenbahnen im 
Gebrauche. Sie haben den Vorteil, daß die Lastwagen ohne weiteres auch auf gewöhn 
licher Straße laufen können. Dieses hörte zwar auf, als im Jahre 1789 Jessop die 
in Abb. 105 wiedergegebene Form einführte, in der wir unschwer einen Vorläufer der 
heutigen Eisenbahnschiene erkennen können, sowohl was den 
verdickten Kopf als den hohen, tragfähigen Steg anbetrifft. 
Dafür war aber eine Schiene für größere Wagenlasten ge 
schaffen. Infolge des pilzartigen Kopfes mußten die Räder 
die Führung des Fahrzeuges im Gleise allein übernehmen, 
daher einen überragenden Rand — Spurkranz -—- erhalten. 
Um das Gleis noch kräftiger zu gestalten, gab Jessop 
dem Stege später Fischbauchform, und weil die breiten Fuß 
enden im Betriebe leicht brachen, ließ er diese fort und legte 
die Schienenenden in gußeiserne, auf den Schwellen fest 
gelagerte Stühle, in denen sie durch Schraubbolzen sicher 
gehalten wurden. — Statt der Holzschwellen versuchte man es bald mit den haltbareren 
Steinwürfeln und kam so im Jahre 1798 zu der in Abb. 106 dargestellten Anordnung*). 
Die Abbildung, in der der Deutlichkeit wegen die Bettung zwischen den Steinwürfeln fort 
gelassen ist, wurde nebst einigen anderen Abbildungen dieses Abschnittes Findlays „Be 
trieb und Leitung einer englischen 
Eisenbahn" entnommen. Wir haben 
hier bereits ein sehr durchgebildetes 
Gleis vor uns, das noch im Jahre 
1825 für die halbe Länge der 
Stockton-Darlingtoner Bahn Ver 
wendung fand, während für die 
andere Hälfte auf G. Stephensons 
Vorstellungen hin schmiedeiserne 
Fischbauchschienen verlegt wurden. 
JessopsErfindung hatte eine völlige 
Umwälzung in der Anlage der 
Eisenbahnen im Gefolge. Sie war 
gleichsam eine „technische Revolu 
tion", in ihren Wirkungen ebenso 
bedeutungsvoll wie die gleichzeitig IO«. Currs Kchirnrnwcg, 1776. 
vor sich gehende politische. Sie 
schuf eine Fahrbahn, die dem Lastenverkehr so große Vorteile bot, daß ihre Verbreitung 
und Nutzanwendung für Betriebe mit Pferden, Seil u. s. w. von Anfang an sicher gestellt 
war. Auch wenn in den nächsten Jahrzehnten die Dampflokomotive noch nicht erfunden 
worden wäre, würde sich Jessops Eisenweg doch nach allen Hauptverkehrsgegenden Bahn 
gebrochen haben. Die Lokomotive dagegen hätte ohne das Gleis nie 
mals nennenswerte Bedeutung gewonnen. Darum waren auch alle die 
in den Jahren 1820—30 besonders lebhaft vor sich gehenden Be 
mühungen auf Schaffung einer brauchbaren Straßenlokomotive, auch 
Dampswagen, Dampfkutsche genannt, von vornherein * aussichtslos. 
Lokomotive und Gleisbahn sind, wie schon in der Einleitung S. 77 er- m 
wähnt, unzertrennlich voneinander. 
Mit der gußeisernen Fischbauchschiene ist der erste Abschnitt in der 
Entwickelung der Eisenbahnen abgeschlossen. Der folgende betrifft neben dem Ersätze 
der gußeisernen Schiene durch die schmiedeiserne die Einführung der Dampfkraft, der 
Jessops guß 
eiserne Nililchrrne, 
1789. 
*) Auch die Curr-Schiene ist um 1800 aus Steinwürfeln verlegt worden und zwar auf 
der Merthyr-Tydvil-Bahn in Wales. Das weiter unten näher genannte Osnabrückcr Gleis- 
museum enthält ein Stück dieses Oberbaues, auf dem 1804 R. Trevithik seine im folgenoen 
Abschnitte besprochene Lokomotive versuchte.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.