Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

150 
Die Eisenbahnen: Oberbau. 
wurden die gußeisernen Laschen durch schmiedeiserne ersetzt. Damit war um das Jahr 
1849 eine wesentliche Verbesserung im Oberbau erreicht und die nach Verlauf von 50 
Jahren auch heute noch verbreitetste Form des Schienenstoßes geschaffen. Seine Vor 
züge: Elastizität des Gleises und infolgedessen sanfteres Fahren, sowie Schonung der 
Radreifen und Schienen verdrängten den ruhenden Stoß nach und nach fast völlig. 
Eine wirksame Verlaschung konnte allerdings erst Platz greifen, nachdem die birnen 
förmige Gestalt des Schienenkopfes (Abb. 110 u. 121) durch die scharf unterschnittene 
ersetzt wurde; denn nunmehr wirken die Laschen wie Keile und sichern die gegenseitige 
Lage der beiden Schienenenden, wenigstens so lange, wie keine Zerstörung und Ver 
drückung des Eisens oder Stahles am Stoße erfolgt ist, und solange die Laschen den 
Schienensteg nicht berühren. Anfangs nur dünn und kurz, sind die Laschen immer länger 
(bis zu 90 ein) und kräf 
tiger gestaltet worden. 
Die einfache Stabform 
ist bei Hauptbahnen 
ziemlich allgemein durch 
die viel widerstands 
fähigere Winkel- und 
Haken- oder Lasche 
verdrängt worden (vgl. 
Abb. 122 u. 131). Die Laschen müssen aus gleichem Material wie die Schienen bestehen 
(Stahl), damit sie ebenso hart wie diese sind und nicht in ihrer Höhe abgenutzt werden. 
Zur Verbindung dienen mindestens vier Schrauben, mitunter auch sechs. 
Trotz aller Laschenverstärkung und des verringerten Abstandes der Stoßschwellen sind 
die Schienenstöße doch nach wie vor der schwache Punkt im Gleise. Eine anfangs sehr 
geringe Senkung des einen Schienenendes gegen das andere beim Darüberrollen der 
Räder tritt dennoch ein, auch beim ruhenden Stoß (Abb. 124), die Folge ist ein harter 
Schlag des Rades gegen das höherstehende Schienenende. Durch die ständige Einwirkung 
dieser Schläge tritt allmählich Lockerung in der Stoßverbindung ein, und die Radschläge 
werden heftiger und hörbarer. Es ist dieses das bekannte „Tacke-Tacke"-Geräusch, das 
bei der Fahrt von den Reisenden wahrgenommen wird, das tagsüber die Nerven an 
greift, nachts oft den Schlaf raubt, mindestens aber eine 
sehr unangenehme Reisezugabe, namentlich in den nicht 
gepolsterten Personenwagen ist. Hunderte von Stoß 
verbindungen sind schon in den verschiedenen Eisenbahn 
ländern vorgeschlagen und auf sie teilweise Patente ge 
nommen, Hunderte von Verbesserungsvorschlägen sind schon 
gemacht und in großer Zahl ausprobiert. Noch haben wir 
keinen allen Anforderungen auf die Dauer standhaltenden 
Schienenstoß. Liegt auch neu verlegt das Gleis gut, und 
fährt es sich sanft über dessen Stöße, mit der Zeit kommt 
doch die unvermeidliche Abnutzung hinein und der alte Zu 
stand früherer Gleise ist wieder da. Könnte man die Stöße ganz vermeiden, so wäre 
das Übel beseitigt. Schon Berkinshaw wollte durch Zusammenschweißen seiner löfnßigen 
Walzschienen größere Schienenlängen zwecks Verminderung der Stoßzahl einbauen. Diese 
Verbindung ist aber bei Lokomotivbahnen unstatthaft, da die Gleise sich im Sommer stark 
verwerfen (krumm werden) und im Winter häufig abreißen würden. 
In Amerika hat man vor wenigen Jahren auf einzelnen Straßenbahnen die Schienen 
stöße elektrisch zusammengeschweißt. Bei diesen Bahnen liegen die Schienen im Gegensatz 
zu den Lokomotivbahnen bis an die Kopffläche in dem Straßenkörper, sind also besser gegen 
die Wärmeeinwirkung geschlitzt. Immerhin ist diese doch noch so stark, daß im Winter beim 
Zusammenziehen des Schienenstranges ein Abreißen desselben an mehreren Stellen eintritt, 
dagegen im heißen Sommer ein seitliches Ausbauchen. Letzteres hat Lockerungen im Pflaster, 
Verdrückungen in der Asphaltbahn zur Folge. Auch in Lyon und 1898 in Berlin hat man 
Versuchsstrecken mit verschweißten Schienen verlegt, deren Verhalten abzuwarten bleibt. Das 
I2g. Schändender Schienenstoß oo» Aridgcs Adams, 1847.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.