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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

156 
Die Eisenbahnen: Oberbau. 
und durch die Stühle wirksam gegen Kippen geschützt werden, so wird klar, warum die 
Züge der englischen Hauptbahnen sich von jeher durch so ruhigen, sanften Gang aus 
zeichnen. Die Engländer haben eben frühzeitig erkannt, daß, je schneller gefahren wird, desto 
heftiger die Radstöße, namentlich die der Lokomotiv-Treibräder auftreten und desto wider 
standsfähiger und schwerer der Oberbau sein muß. In Bezug auf Eigengewicht desselben 
steht England und seit kurzem auch Nordamerika obenan. Dort sind freilich auch die 
183. Hhxcnutztrr 
Kchicnenstnhtnogct. 
134. Holzdübel für 
Kchieneriftützle. 
ISS. Englischer Holzdübel 
mit Etfrnnogel. 
Radbelastungen stellenweise am größten. Beispielsweise wiegt ein laufendes Meter des. 
Oberbaues mit hölzernen Querschwellen: 
Londoner Untergrundbahnen (1886) 
Midlandbahn (1896) .... 
Französische Westbahn (Stuhlschiene) (1889) . . 253 „ 
Preußische Staatsbahnen (1885) .... 140 bis 180 „ 
„ „ (1894) .... 151 bis 237 „. 
Befestigt werden die Stühle auf den Schwellen gewöhnlich durch zwei eiserne Schrauben 
bezw. Rundnägel und zwei hölzerne Dübel, die übereck angeordnet werden, so daß ans jeder 
Schicncnseite je ein Nagel und 
ein Dübel sich befinden. Die 
Befestigung nur durch Eisen 
nägel hat sich nicht bewährt, 
da letztere nach Abb. 163 bald 
durch die Seitenstöße und durch 
Rost stark abgenutzt werden. 
Die Holzdübel aus Eichen 
holz hergestellt, scharf gepreßt 
und vielfach auch getränkt - 
sollen die Seitenstöße aufneh 
men, die Nagel dagegen die 
Stühle fest gegen die Schwellen 
halten. Abb. 134 zeigt die 
übliche Dübelforiu vor und nach 
dein Pressen. Sic wurden 1841 
von Ransomes & May zuerst 
angewendet. Manche Bahnen 
treiben auch durch den vorge 
bohrten Dübel noch einen eiser 
nen Nagel (Abb. 135), befesti 
gen auch wohl neue Stühle 
136. Stuhtfrhieurii-Ohrrdau 
der London und North Mrstcrn Eifenbohn, 1890. 
nur in zwei Punkten. Die Sicherung der Schienen in den Stühlen durch Keile gestattet ein 
schnelles Auswechseln schadhafter Schienen, was für Strecken mit lebhaftem Tages- und Nacht 
verkehre besonders wichtig ist. Auf den von London auslaufendcn Hauptlinien Verkehren 
am Tage vorzugsweise Personenzüge, nachts dagegen Güterzüge, beider Zahl ist eine un 
gemein große. Abb. 136 zeigt den Stuhlschienen-Oberbau der London und North Western 
Bahn, einer der ersten Bahnen Englands. 
Die Bestrebungen, Eisenschweklen zu verwenden, sind schon vierzig Jahre alt. 
Die ersten Versuche scheiterten aber alle an zu geringen Abmessungen der Schwellen, die 
der Billigkeit wegen gewählt wurden. Die Eisenschwellen werden in größeren Längen
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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