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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

167 
Weichen für Zahnbahnen. 
Die Stöße der Fahrschienen werden gegen die der Zahnstange versetzt. In Krüm 
mungen muß auch die Leiterzahnstange entsprechend durchgebogen sein, was ihre Her 
stellung verteuert, bei der Abtschen Stange ist dieses nicht erforderlich. Man sucht mit 
möglichst wenigen Krümmungshalbmessern verschiedener Größe auszukommen, so sind an 
der Gornergratbahn (Im-Spur) alle Gleisbögen einheitlich mit 80 in Halbmesser an 
gelegt, an der Rigibahn (1435nun-Spur) zumeist mit 180 in. 
Der Bau betriebssicherer Zahnbahnweichen machte anfangs Schwierigkeiten. 
Auf den Rigibahnen wurde deshalb an den Ausweichestellen 
eine Schiebebühne mit Zahnstange zum Umsetzen ganzer Züge 
eingelegt. Auch die Pilatusbahn macht von solcher Bühne Ge 
brauch. Später gab Abt eine einfache Bauart an, die häufig 
auch für die Riggenbachschen Bahnen zur Ausführung ge 
kommen ist (Abb. 156). Damit die Zahnräder in den Aus 
weichestellen ungehindert über die Fahrschienen kommen, legt 
man die Zahnstangen, wie es schon 1847 Cathcart gethan 
hatte, nach Abb. 158 u. 159 stets höher als die letzteren. Es 
lassen sich dann auch leichter etwa in die Zahnlücken gefallene 
Steine beseitigen. 
Bei den vereinigten Zahnstangen- und Reibungsbahnen 
ist das Anfangsstück einer jeden Zahnstangenstrecke, die Zahn- 162 . Kchi-n-n--mdZ-«g-nd--«se 
stangeneinfahrt, besonders zu gestalten, damit die Zähne s-r Stanirriiorntmhn. 
der Lokomotiv-Treibzahnräder während der (verlangsamten) 
Fahrt, möglichst stoßfrei und sanft zum Eingriff gelangen. Ist dieser erfolgt, so setzt der 
Führer auch die Zahnradmaschine in Thätigkeit. Nach Abts Vorgang bei der Harzbahn 
Blankenburg-Tanne im Jahre 1885 werden diese Einfahrtstrecken jetzt nach Abb. 157 u. 
158 angelegt. In ihnen ist das Zahnstangenstück an einem Ende drehbar und ruht mit 
den Fahrschienen und Querschwellen auf kräftigen Federn. Die Zähne des beweglichen 
Stückes sind nach dem Einfahrtsende hin abgeflacht, damit die einfahrende Lokomotive 
2300 
<sA y/'A 
<*f VH 
163. ©btrbnu drr MrahtseiUmhn Lauterbrriiinen-Erütschalp. <Gröhte Steigung eov°jm.) 
leichter zum Eingriffe gelangt; gegebenenfalls drückt das Triebzahnrad die Stange nieder, 
wobei es langsam gedreht wird, so daß die Zähne schließlich richtig in die Lücken greifen. 
Der Schweizer Ingenieur Strub hat für die Jungfraubahn eine neue Zahnstangen 
form erdacht (Abb. 159). Sie ist bereits seit 1898 auf der offenen Strecke: Kleine 
Scheidegg-Großer Tunnel in Anwendung, desgleichen seit dem Sommer 1899 bis 
zu der ersten Tunnelstation (Rothstock). Eigentümlich an ihr sind die seitlich schräg 
begrenzten Außenflächen. Diese dienen als Führung einer Schienenzange, deren Maul 
enden nach Abb. 160 bis nahe an die Keilflächen der Zahnstange eingestellt sind. Hierdurch 
wird das Fahrzeug wirksam gegen das Aufsteigen an den Zahnflanken der Stange
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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